Dormagen – Spatenstich für neuen Kunstrasenplatz in Horrem

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Für rund 730.000 Euro ent­steht am Sportzentrum Horrem ein moder­nes Übungsgelände für die bei­den Sportvereine Rasensport Horrem 1919 e. V. (RS Horrem) und Türkische Jugend SV 1989 e. V. (TJ Dormagen) mit neuem Ballfangzaun und moder­nen LED-Lichtern. 

Der Eigenanteil der Vereine liegt bei zehn Prozent der Baukosten. Trainieren wer­den auf dem 68 mal 107 Meter gro­ßen Spielfeld mehr als 20 Mannschaften aller Altersgruppen. „Ich freue mich gemein­sam mit den bei­den Vereinen über den Spatenstich heute, der den Start der Bauphase mar­kiert“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Neben Lierenfeld und den Vereinsvertretern nah­men mit dem Vorsitzenden Detlev Zenk und Andreas Buchartz als Vertretung des stell­ver­tre­ten­den Vorsitzenden auch zwei Mitglieder des städ­ti­schen Sportausschusses am Spatenstich teil.

Peter Deuss, Vorsitzender des RS Horrem: „Wir freuen uns, dass wir bald hier spie­len kön­nen. Für uns als Vereine ist es ein sehr wich­tige Zukunftsprojekt, von dem wir uns natür­lich auch neuen Zuwachs für unsere Jugendmannschaften erhoffen.“

Der Umbau des Ascheplatzes war 2015 in einem Workshop zwi­schen den Dormagener Sportvereinen und der Stadtverwaltung ver­ab­re­det und dann vom Rat beschlos­sen wor­den. Nach Horrem sol­len auch die Ascheplätze in Delhoven, Gohr und Hackenbroich in moderne Kunstrasenplätze umge­wan­delt wer­den. Bereits fer­tig­ge­stellt wur­den in den zurück­lie­gen­den fünf Jahren die Kunstrasenplätze in Straberg, Zons und Delrath. Innerhalb der nächs­ten vier Monate sol­len auch die Bauarbeiten in Horrem been­det sein.

Nach den Diskussionen über die Zukunft von Sportplätzen war mir der Erhalt – auch als akti­ver sozia­ler Mittelpunkt eines Stadtteiles – sehr wich­tig. Es ist gut, dass wir unsere Versprechen hier nach und nach umset­zen“, so der Bürgermeister.

Mit dem Kleinfeld für den Nachwuchs und dem Tennisplatz steht das Sportzentrum am Rudolf-​Harbig-​Weg schon jetzt gut da“, erklärt Sportservice-​Leiter Swen Möser. „Der neue Kunstrasenplatz setzt der Anlage ein i‑Tüpfelchen auf. Die Pflege des Naturrasenplatzes auf der Anlage wird zudem künf­tig vom Verein über­nom­men und führt damit zu wei­te­ren Kosteneinsparungen auf Seiten der Stadt“, so Möser wei­ter. Die Beteiligung der Vereine am Umbau der Plätze funk­tio­niere wei­ter­hin gut.

Wir haben uns für einen Kunstrasen ent­schie­den, bei dem Sand und Kork als Füllstoffe die­nen. Das ist nicht nur umwelt­ver­träg­li­cher, weil kein Mikroplastik zum Einsatz kommt. Das war auch ein Wunsch der Vereine“, sagt Lierenfeld.

(v. l.): Peter Deuss (Vorsitzender RS Horrem), Detlev Zenk (Vorsitzender des Sportausschusses), Alim Toksoy (Vorsitzender TJ Dormagen), Andreas Buchartz (Sportausschuss-​Mitglied), Bürgermeister Erik Lierenfeld. Foto: Stadt Dormagen
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