Rommerskirchen: Erneut fal­sche Polizeibeamte unter­wegs – Aktuelle Warnung vor Betrugsmasche

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen-​Widdeshoven (ots) Am Mittwoch (03.06.) hat­ten es fal­sche Polizeibeamte auf eine über 80-​Jährige aus Rommerskirchen abgesehen. 

Die lebens­äl­tere Frau wurde von einem Unbekannten ange­ru­fen, der sich als Polizeibeamter aus­gab und sie davon über­zeugte, dass man in ihrer Umgebung drei Tatverdächtige fest­ge­nom­men habe, die es auf ihr Geld abge­se­hen hät­ten. Zur Untermauerung die­ser Geschichte erhielt die Seniorin einen wei­te­ren Anruf eines angeb­li­chen Kollegen.

Sie sollte zu ihrer Bank fah­ren und unter einem Vorwand eine höhere Summe Bargeld abhe­ben, die dann „zur Sicherheit” in Verwahrung genom­men werde. Dazu hatte man ihr auch schon ein Taxi bestellt.

Die Rommerskirchenerin erhielt jedoch nur einen Teil der Summe in der Bank. Verunsichert kon­tak­tierte sie ihre Angehörigen, die die Situation schnell als Betrugsversuch erkann­ten und die echte Polizei infor­mier­ten. Die unbe­kann­ten Tatverdächtigen gin­gen somit leer aus.

Das kann mir nicht pas­sie­ren!” ist leicht gesagt. Es kann jeden tref­fen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, über­rum­peln ihre Opfer oder set­zen sie gezielt unter Druck – mit unter­schied­li­chen Maschen. Eines ist ihnen jedoch gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kom­men, nach­zu­den­ken. Machen Sie sich bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertgegenstände und Ihres Bargelds fra­gen und es für Sie „sicher auf­be­wah­ren” wol­len. Geben Sie am Telefon keine per­sön­li­chen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis.

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