NRW Ministerium hebt Betretungsverbot auf: Caritas im Rhein-​Kreis Neuss öff­net ihre Tagespflegen

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Rhein-​Kreis Neuss – Ab kom­men­den Montag, 8. Juni 2020, öff­net die Caritas im Rhein-​Kreis Neuss wie­der ihre Tagespflegen. Sie folgt damit einer Empfehlung des NRW Gesundheitsministeriums.

Die Öffnung erfolgt unter der Einhaltung aller nöti­gen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen. „Wir freuen uns sehr auf unsere Gäste“, sagt Birgit Arens, Leiterin der Abteilung Ambulante Dienste bei der Caritas im Rhein-​Kreis Neuss. Seit dem 18. März waren die vier Tagespflegen auf­grund der Corona-​Pandemie in Dormagen, Grevenbroich-​Mitte, ‑Kapellen und Meerbusch geschlos­sen.

Mit der Wiedereröffnung gel­ten neue Regeln: So müs­sen die Tagesgäste stets min­des­tens 1,5 Meter Abstand hal­ten. Zudem gibt es jeden Morgen bei Mitarbeitenden und Gästen ein Kurzscreening nach den Richtlinien des Robert-​Koch-​Instituts. Gäste, die inner­halb der ver­gan­ge­nen 14 Tage aus dem Krankenhaus, einer Reha- oder einer Vorsorgeeinrichtung ent­las­sen wur­den, dür­fen nur mit nega­ti­vem Covid-​19-​Test die Einrichtung besu­chen. Des Weiteren füh­ren die Tagespflegen ein Nutzerregister, um mög­li­che Kontakte nach­voll­zie­hen zu kön­nen.

Die Wiedereröffnung ist eine Entlastung der pfle­gen­den Angehörigen, aber auch eine Bereicherung für die Senioren. Statt alleine zu Hause zu sein, ver­brin­gen sie ihren Tag zusam­men mit ande­ren. Dadurch ist ihr Tagesablauf struk­tu­riert und wird aktiv und krea­tiv gestal­tet. „Am Montag geht es zunächst darum, die Vertrautheit mit den Gästen Stück für Stück wie­der auf­zu­bauen“, erklärt Arens.

Nicht nur für die Senioren, auch für das Team bedeu­tet die Wiedereröffnung eine Rückkehr zu etwas mehr Normalität. „Unsere Mitarbeitenden freuen sich dar­auf, wie­der in den bekann­ten Arbeitsrhythmus zu kom­men und die ver­trau­ten Gesichter unse­rer Gäste wie­der­zu­se­hen.“ In der Zeit der Schließung haben die Mitarbeitenden der Tagespflege die Stationäre Pflege unter­stützt. „Für diese gezeigte Solidarität unter Kollegen sind wir sehr dank­bar“, betont Arens.

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