Dormagen – Malteser Malaktion: Bilder und Blumengrüße erfreuen ältere Menschen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Malteser in Dormagen haben in den ver­gan­ge­nen Wochen Kinder aus Dormagen zur Teilnahme an ihrer Malaktion auf­ge­ru­fen, um älte­ren Menschen eine Freude zu machen, die in Senioreneinrichtungen leben und in die­sen Tagen kei­nen oder nur sel­ten Besuch emp­fan­gen dürfen. 

Die zahl­rei­chen bun­ten Kunstwerke konn­ten jetzt zusam­men mit einem Blumengruß an das Caritas-​Seniorenzentrum Nievenheim und das Malteserstift St. Katharina über­ge­ben wer­den. Über ihre Internet- und Facebook-​Seite haben die Malteser in Dormagen gleich nach Ostern zum Mitmachen auf­ge­ru­fen: „Liebe Kinder, wir brau­chen eure Hilfe! Unsere Bilder haben lei­der all ihre bun­ten Farben ver­lo­ren. Könnt ihr uns hel­fen und sie wie­der mit Farbe füllen?“.

Außerdem wur­den Kindergärten und Grundschulen in der Stadt ange­schrie­ben. Die Kinder konn­ten neben eige­nen Motiven fünf aus­ge­wählte Ausmalvorlagen nut­zen. Eigens für die Malaktion haben die Malteser detail­rei­che Motive erstellt, wie „Ritterin Maltine in Zons“, einen Malteser Rettungswagen oder auch ein Ostereiersuchbild auf dem „Bär Malte“ nicht alle Ostereier gefun­den hat und Hilfe beim Suchen brauchte. Im Postfach sowie in einer Box vor der Tür der Malteserwache in der Altstadt Zons gin­gen zahl­rei­che fröh­li­che Bilder ein.

Die bun­ten Kunstwerke nebst Blumengruß und Briefen der Malteser nah­men vor­ges­tern stell­ver­tre­tend für alle Bewohnerinnen und Bewohner Jennifer Weidig, Pflegedienstleiterin des Caritas-​Seniorenzentrum Nievenheim und Barbara Caron, Hausleitung des Malteserstift St. Katharina ent­ge­gen. „Die Aktion ist aus dem Gedanken her­aus ent­stan­den, sich auch in der der­zei­ti­gen Corona-​Lage, in der viele unse­rer Angebote bei den Maltesern nicht statt­fin­den kön­nen, für die Menschen in der Stadt Dormagen zu enga­gie­ren“, erklärt Celina Kullmann.

Sie lei­tet bei den Maltesern in Dormagen ehren­amt­lich die Sanitätsdienste und hat die Malaktion zusam­men mit Malteserkollege Martin Euler ins Leben geru­fen. „Kindern, denen durch die zwi­schen­zeit­li­che Schließung von Kindergärten, Schulen und Spielplätzen plötz­lich weni­ger Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stan­den, woll­ten wir mit der Malaktion eine Möglichkeit zum ange­neh­men Zeitvertreib bie­ten. Menschen in Senioreneinrichtungen, die wegen der Vorsichtsmaßnahmen auf­grund der Corona-​Pandemie kei­nen und auch jetzt nur ein­ge­schränkt Besuch emp­fan­gen dür­fen, woll­ten wir zudem mit den Bildern Freude berei­ten”, fas­sen Kullmann und Euler ihr Anliegen zusammen.

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