Grevenbroich – Absage aller Großveranstaltungen bis Mitte Oktober 2020

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Auf Initiative von Bürgermeister Klaus Krützen und der Präsidentenrunde, der die Präsidenten der Schützenvereine, Schützenbruderschaften und Kirmesgesellschaften ange­hö­ren, wird es in Grevenbroich bis Mitte Oktober keine Großveranstaltungen geben.

Damit ist klar, dass im Jahr 2020 kei­nes der 21 tra­di­tio­nel­len Schützen- und Heimatfeste statt­fin­den wird. „Es ist nicht abseh­bar, ob es im Herbst wie­der mög­lich sein wird, Großveranstaltungen durch­zu­füh­ren“, erklärt Bürgermeister Klaus Krützen. „Der Wunsch nach Planungssicherheit wurde immer drängender.“

Deshalb haben sich Stadt, Präsidentenrunde und Vereine schwe­ren Herzens zu die­sem Schritt ent­schie­den“, ergänzt Theo Lys, Präsident der Präsidentenrunde. Grevenbroich folgt damit dem Vorgehen der Stadt Dormagen. Die nun erfolgte Entscheidung betrifft die Schützenfeste in Stadtmitte, Neurath, Frimmersdorf, Laach, Allrath, Gustorf und Neu-​Elfgen/​Belmen sowie die Klompenkirmes in Elsen, aber auch den City-​Herbst und die Spätkirmes in Hemmerden.

Schrittweise waren ab dem Ausbruch der Corona-​Epidemie in Deutschland die Veranstaltungen zunächst bis Ende Mai, dann bis Ende Juni und schließ­lich bis Ende August abge­sagt wor­den. „Wir wer­den zu einem spä­te­ren Zeitpunkt ent­schei­den, wie es ab Mitte Oktober wei­ter­geht“, so Krützen, der den engen Austausch zwi­schen Stadt und Präsidentenrunde her­vor­hebt. „Wir konn­ten alles im Konsens entscheiden.

Bei dem Thema sit­zen wir alle im sel­ben Boot. Alle Beteiligten dis­ku­tie­ren mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein. Das ist toll und eine gute Basis dafür, im nächs­ten Jahr dann hof­fent­lich wie­der gemein­sam unser Brauchtum zu fei­ern und zu genie­ßen.“ Traditionell wird zu den Schützen- und Heimatfesten das Alte Rathaus beflaggt. Das geschieht – auch wenn nicht gefei­ert wer­den kann – auch in die­sem Jahr.

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