Neuss – Bebauungsplan für mög­li­ches Forschungs- und Entwicklungszentrum von Rheinmetall liegt aus

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der Technologiekonzern Rheinmetall prüft zur­zeit und vor­be­halt­lich der Zustimmung sei­nes Aufsichtsrates, ob eine Möglichkeit besteht, den zen­tra­len Standort für sein Tochterunternehmen Pierburg inner­halb des Stadtgebietes von Neuss zum Hammfeld II zu verlagern. 

Auf der vor­mals vom VfR Neuss genutz­ten Fläche zwi­schen der Hammer Landstraße und dem Derendorfweg könnte dazu ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum ent­ste­hen. Der Standort liegt in räum­li­cher Nähe zu dem 2014 von Pierburg errich­te­ten Produktionsstandort auf der Hafenmole 1.

Ab Mittwoch, 20. Mai 2020, liegt der Entwurf des dazu­ge­hö­ri­gen Bebauungsplans Nr. 500 – Hammfeld II, Hammer Landstraße, Derendorfweg – im Rathaus der Stadt Neuss, Michaelstraße 50 (Eingang), Zimmer 1.653 (1. Etage) öffent­lich aus.

Bis ein­schließ­lich Freitag 29. Mai 2020, kön­nen der Entwurf und die ergän­zen­den Unterlagen mon­tags bis mitt­wochs, 8.30 bis 16 Uhr, don­ners­tags, 8.30 bis 18 Uhr, und frei­tags, 8.30 bis 12.30 Uhr, ein­ge­se­hen wer­den. Alle Unterlagen sind auch online unter www​.neuss​.de verfügbar.

Stellungnahmen zum Entwurf des Bebauungsplans kön­nen direkt beim Amt für Stadtplanung, per E‑Mail an stadtplanung@stadt.neuss.de oder über den Beteiligungsserver abge­ge­ben werden.

Bebauungsplan für mög­li­ches Forschungs- und Entwicklungszentrum. Foto Stadt Neuss

Wegen der aktu­el­len Corona-​Pandemie dür­fen maxi­mal zwei zusam­men­ge­hö­rige Personen gleich­zei­tig die Unterlagen ein­se­hen. Es wird darum gebe­ten, zuein­an­der Abstand zu hal­ten, Mund-​Nasen-​Bedeckungen zu tra­gen und die bereit­ge­stell­ten Handdesinfektionsmittel zu nut­zen. Zur even­tu­el­len Corona-​Rückverfolgung wer­den die Kontaktdaten erfasst. Um Wartezeiten zu ver­mei­den, kön­nen Termine zur Einsichtnahme im Vorfeld unter 02131/​906101 ver­ein­bart werden.

Im Bereich des Bebauungsplanes könn­ten sowohl die heute in Mietobjekten an der Leuschstraße sowie an wei­te­ren Standorten ansäs­si­gen Entwicklungs- und Verwaltungsbereiche des inter­na­tio­nal täti­gen Automobilzulieferers ange­sie­delt wer­den. Möglich wären neben der Errichtung von Bürogebäuden auch Hallen für Labore, Lager, Montage und den Musterbau von Pierburg sowie ein Campusgebäude mit Kantine und ein Parkhaus. In Summe könn­ten bis zu 1.100 Beschäftigte an dem Standort arbeiten.

(195 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)