Korschenbroich – Gespinstmotten wer­den aktiv: Nach dem Raupenbefall erho­len sich Pflanzen

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Im Stadtgebiet wer­den wie­der erste Gespinstmotten gesich­tet. Die Verwaltung beru­higt: Diese Tiere sind harmlos. 

Den Befall erkennt man an völ­lig ein­ge­spon­ne­nen und kahl gefres­se­nen Bäumen und Sträuchern“, erklärt Dr. Theo Verjans, bei der Stadtverwaltung zustän­dig für Naturschutz und Landschaftspflege. Er weist dar­auf hin, dass die Gespinstmotte für Menschen unge­fähr­lich ist.

Darum bestehe kein Handlungsbedarf. Im öffent­li­chen Raum wird bewusst auf den Einsatz von Spritzmitteln (Insektiziden) ver­zich­tet. Nach der Verpuppung wer­den aus den Raupen grau-​weiße Schmetterlinge mit schwarz gepunk­te­ten Flügeln. „Die Gespinstmotte befällt all­jähr­lich vor­wie­gend Weiden, Pfaffenhütchen und auch Kirschen sowie Obstbäume“, weiß Verjans.

Doch die Bäume und Sträucher erho­len sich wie­der von dem Befall. Wenn die Falter weg­ge­flo­gen sind, ver­wit­tern die Gespinste rasch. In der Regel trei­ben die Pflanzen erneut aus.“ Hinweise beun­ru­hig­ter Bürgerinnen und Bürger auf die Gespinstmotte hat es auch in den Vorjahren immer wie­der gegeben.

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an Dr. Theo Verjans wen­den, Telefon: 02161/613–146, E‑Mail: theo.verjans@korschenbroich.de.

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