Dormagen – Fällung kran­ker Bäume im Zerrenger Büschchen in Delrath

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Rußrindenkrankheit brei­tet sich wei­ter aus. Mehrere Bergahorne im Mischwald rund um den Ententeich in Delrath im Zerrenger Büschchen und an der Zufahrt zur Raststätte Nievenheim sind befallen. 

Sie müs­sen aus Sicherheitsgründen gefällt wer­den. Dies über­nimmt ein dar­auf spe­zia­li­sier­tes Forstunternehmen ab der kom­men­den Woche. Da die Kronen und Äste der betrof­fe­nen Bäume durch die ent­ste­hende Weiß- bzw. Moderfäule inner­halb weni­ger Wochen brü­chig wer­den, müs­sen die Bergahorne zeit­nah ent­nom­men wer­den. Dies gilt auch im Hinblick auf gesund­heit­li­che Gefahren durch die Sporen.

Die Baumfällarbeiten sind gefähr­lich, zudem ist das Gelände um den See zum Teil abschüs­sig und schwer zugäng­lich. Deshalb wird dies­mal mit spe­zi­ell dafür geeig­ne­ten Fällbaggern mit lan­gen Auslegern gear­bei­tet. Der gesamte Bereich um den See wird bis auf wei­te­res nicht zugäng­lich sein.

Bereits ver­gan­ge­nes Jahr sind zahl­rei­che Bergahorne der Rußrindenkrankheit zum Opfer gefal­len. Zunächst betraf es die Waldbereiche am Holzweg und an der alten Heerstraße, die­ses Jahr muss­ten zudem Bergahorne im Park an der Haberland- und Beethovenstraße gefällt wer­den. Es liegt die Vermutung nahe, dass dies an der bereits lang­an­hal­ten­den tro­cke­nen Witterungsphase in die­sem Frühjahr und als Spätfolge der erneut tro­cken­hei­ßen Witterung des Jahres 2019 liegt. Insbesondere Hitzestress gilt als aus­lö­sen­der Faktor der Erkrankung, die durch den im Baum leben­den Pilz her­vor­ge­ru­fen wird.

Im Herbst die­ses Jahres wer­den die dabei ent­stan­de­nen Baumlücken wie­der mit standort-​gerechten Mischbaumarten und Waldrandsträuchern als Ergänzung aufgeforstet.

(50 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)