Übergabe des Förderbescheids im Projekt „Innovationspark Erneuerbare Energien Jüchen“

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Klartext​.NRW, Jüchen – Mit dem „Innovationspark Erneuerbare Energien Jüchen“ wird ein wei­te­res Projekt aus dem Sofortprogramm Strukturwandel im Rheinischen Revier gefördert: 

Der Zweckverband LandFolge Garzweiler, die TH Köln sowie das Wuppertal Institut erhiel­ten in einem ers­ten Schritt die Förderzusage zur Erstellung einer Konzeptstudie.

Hierzu fand am Freitag den 8. Mai 2020 die Übergabe des Förderbescheids durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-​Westfalen in Düsseldorf statt, bei der neben Vertretern der Projektpartner auch die Stadt Jüchen anwe­send war.

Nordrhein-​Westfalen finan­ziert die Konzeptstudie aus Landesmitteln. Abteilungsleiter Michael Geßner aus dem Wirtschaftsministerium erhofft sich einen Impuls am Standort Jüchen für eine zukunfts­fä­hige Ausrichtung des Reviers als Energieregion. „Wir täti­gen hier heute eine wich­tige Investition in den Ausbau der erneu­er­ba­ren Energien und sind davon über­zeugt, dass in der Konkretisierungsphase Wertschöpfung und Arbeitsplätze ent­ste­hen. Der Innovationspark Jüchen soll dar­über hin­aus Multiplikatoreneffekte für das gesamte Rheinische Revier erzeu­gen – hin zu einer Energieregion der Zukunft.“

Das Projekt ist ein wich­ti­ger Beitrag zur Energiewende sowie zum Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier. Die Tagebaufolgelandschaft Garzweiler ist ein beson­ders geeig­ne­ter Ort, um zu erpro­ben, wie Erneuerbare Energie in einem inno­va­ti­ven System erzeugt, gespei­chert und genutzt wer­den kön­nen“, erklärt Verbandsvorsteher Dr. Gregor Bonin. Zur Umsetzung eines ganz­heit­li­chen Modells ist es dabei von ent­schei­den­der Bedeutung, Energieproduktion und land­wirt­schaft­li­che Landnutzung gemein­sam zu betrach­ten und die ört­li­che Landwirtschaft inten­siv in den Prozess einzubinden.

Harald Zillikens, Bürgermeister der Stadt Jüchen, freut sich über die Impulse für die Stadt: „Das Interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet Elsbachtal und die neue Landschaft, in der dem­nächst der nächste Windpark ent­steht, wer­den mit dem Projekt ver­bun­den.“ Das Konzept soll eine wich­tige Grundlage für die Entwicklung der Landschaft süd­lich der A46 in den nächs­ten 20 Jahren darstellen.

v.l.n.r.: Bürgermeister Harald Zillikens, Volker Mielchen (Geschäftsführer Zweckverband LandFolge Garzweiler), Michael Geßner vom Ministerium (MWIDE) sowie Prof. Dr. Thorsten Schneiders von der TH Köln.
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