Neuss/​Kaarst – Polizei stellt mut­maß­li­che Diebe mit­hilfe auf­merk­sa­mer Zeugen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst, Neuss (ots) In der Nacht zu Freitag (08.05.), gegen 01:40 Uhr, rief eine Kaarsterin die Polizei und teilte mit, dass sie drei Verdächtige mit einer Taschenlampe beob­ach­tete, die sich an einem Auto an der Matthiasstraße zu schaf­fen machten.

Kurze Zeit spä­ter flüch­te­ten die Unbekannten; einer der Tatverdächtigen auf einem Fahrrad. Eine Fahndung der Polizei wurde unmit­tel­bar ein­ge­lei­tet. Das Trio, Jugendliche im Alter von 13 und 15 Jahren, konnte ange­trof­fen und befragt wer­den. Offenbar hat­ten die drei im Auto schnelle Beute machen wol­len. Es stellte sich zudem her­aus, dass das Fahrrad von den Tatverdächtigen am Bahnhof „mit­ge­nom­men” wor­den war. Die Polizei brachte alle drei Minderjährigen nach Hause.

Am frü­hen Freitagmorgen (08.05.), gegen 5:25 Uhr, erhielt auch die Polizei in Neuss Kenntnis von einem mut­maß­li­chen Diebstahl aus einem Auto. Über den Notruf 110 mach­ten Anwohner Angaben zu einem ver­meint­li­chen Autoaufbruch an der Christian-​Schaurte-​Straße. Eine Unbekannte sei in einen Passat ein­ge­drun­gen und habe dar­aus das Autoradio ent­wen­det. Anschließend sei die Verdächtige geflüchtet.

Die Polizei lei­tete unmit­tel­bar eine Fahndung nach ihr ein. Im Rahmen derer wurde die beschrie­bene Frau an der Saarbrückener Straße, unweit des Tatortes, gestellt. Auf der Flucht warf die 37-​Jährige, nach Aussagen der Zeugen, das gestoh­lene Autoradio weg. Die ein­ge­setz­ten Beamten konn­ten das Diebesgut sicher­stel­len. Zur Verhinderung wei­te­rer Straftaten nah­men die Ordnungshüter die offen­sicht­lich unter Alkoholeinfluss ste­hende Diebin in Gewahrsam. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dau­ern in bei­den Fällen an.

Diese Sachverhalte zei­gen, wie wich­tig auf­merk­same Zeugen sind. Die Polizei geht mit zivi­len und uni­for­mier­ten Streifen gegen Diebstahl und Einbrüche vor. Doch sie kann nicht über­all sein. Aufmerksame Nachbarn und Passanten gibt es hin­ge­gen nahezu über­all. Zögern Sie nicht, sofort die Polizei unter der 110 zu infor­mie­ren, wenn Sie eine ver­däch­tige Beobachtung machen.

Sie kön­nen so mit­hel­fen, Verdächtige ding­fest zu machen. Niemand muss sich hier­bei selbst in Gefahr brin­gen. Schildern Sie Ihre Beobachtungen aus siche­rer Entfernung mög­lichst genau (Personenbeschreibung, even­tu­el­les Fluchtfahrzeug, etc.).

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