Neuss – Jugendzentrum InKult und die Stadtbibliothek: Projekt – Gemeinsame Gestaltung eines Adventuregames

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Jugendzentrum InKult und die Stadtbibliothek Neuss star­ten ein gemein­sa­mes Projekt mit Kindern und Jugendlichen. 

Durch die aktu­elle Corona Situation haben viele Heranwachsende häu­fig das Problem, dass sie nicht wirk­lich wis­sen, wie sie ihre Freizeit gestal­ten sol­len. Daher haben Marina Rabe, aus der Stadtbibliothek Neuss und Jugendleiter Moritz Ehrentraut vom Jugendzentrum InKult sich etwas Besonderes über­legt; zusam­men möch­ten sie Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bie­ten, inter­ak­tiv und krea­tiv bei der Entstehung eines text­ba­sier­ten Videospiels mitzuwirken. 

Mit dem open-​source-​tool „Twine“ lässt sich ohne große Programmier-​Kenntnisse ein sol­ches Spiel erstel­len. Der Spieler navi­giert dabei durch eine Auswahl ver­schie­de­ner „Pfade“ durch das Spiel und kann aktiv den Verlauf der Geschichte ver­än­dern. Die Idee dabei ist, dass inter­es­sierte Kinder und Jugendliche Textideen und Bilder ein­sen­den kön­nen, aus denen dann die Hauptstory des Spiels kon­stru­iert wird.

Sobald der Rahmen des Spiels fer­tig ist, lässt sich das Spiel selbst kos­ten­los über einen Link auf jedem digi­ta­len Endgerät spie­len. „Wir erhal­ten viele Nachfragen von Kindern und Jugendlichen, die nach Projekten fra­gen. Daher möch­ten wir im digi­ta­len Bereich noch stär­ker in die Projektarbeit gehen und dabei par­ti­zi­pa­tiv und inter­ak­tiv mit der Zielgruppe agie­ren“, berich­tet der Jugendleiter des InKult am Berghäuschensweg. 

Bis Mittwoch, den 13.05.2020 besteht die Möglichkeit, eigene Textentwürfe per Mail an marina.rabe@stadt.neuss.de ein­zu­sen­den und Bilder von Protagonisten oder Kreaturen unter dem Hashtag #clas­hof­mo­bi­le­arts zu pos­ten. Die Story soll im Alltagsleben begin­nen und dann mit Fantasy-​Elementen ver­se­hen oder in eine ganz neue Welt ver­setzt wer­den. Weitere Vorgaben gibt es nicht. Der Fantasie sind somit keine Grenzen gesetzt.

Im Anschluss dazu kön­nen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sel­ber wei­tere Elemente spie­le­risch in die Geschichte ein­fü­gen. Wie genau das funk­tio­niert, wird per Video und Text in Form einer Anleitung in den gän­gi­gen sozia­len Medien zu sehen sein. 

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