Neuss: Betrugsversuch schlägt fehl – Falsche Polizeibeamte gehen leer aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Furth (ots) Am Dienstag (05.05.) erhielt ein Senior einen Anruf von angeb­li­chen Polizeibeamten. Gegen 12:15 Uhr kon­tak­tier­ten zwei Unbekannte, ein Mann und eine Frau, den lebens­äl­te­ren Neusser und stell­ten sich als Polizeibeamte aus Düsseldorf vor.

Sie setz­ten dem Senior mit der Geschichte von fest­ge­setz­ten Einbrechern und einem Zettel, auf dem der Name sei­ner Familie stünde, sehr zu und rie­ten ihm, seine Vermögenswerte „in Sicherheit” zu brin­gen. Er begab sich dar­auf­hin tat­säch­lich zu sei­ner Bank, um dort eine höhere Summe abzu­he­ben. Dies gelang ihm jedoch nicht, da er dies hätte anmel­den müssen.

In der Zwischenzeit hat­ten Angehörige durch Zufall erfah­ren, dass der 89-​Jährige zur Bank unter­wegs war, und infor­mier­ten die echte Polizei. Schlussendlich gin­gen die mut­maß­li­chen Betrüger leer aus.

Das kann mir nicht pas­sie­ren!” ist leicht gesagt. Es kann jeden tref­fen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, über­rum­peln ihre Opfer oder set­zen sie gezielt unter Druck – mit unter­schied­li­chen Maschen. Eines ist ihnen jedoch gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kom­men, nach­zu­den­ken. Machen Sie sich bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertgegenstände und Ihres Bargelds fra­gen und es für Sie „sicher auf­be­wah­ren” wol­len. Geben Sie am Telefon keine per­sön­li­chen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis.

Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie Opfer eines Betruges gewor­den sind, ent­we­der über 02131 300–0 oder über den Notruf 110.

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