Jüchen – Schul- und Jugendausschuss: Neue Kitaplätze am Siedlungsschwerpunkt Hochneukirch

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Der Schul- und Jugendausschuss des Rates der Stadt Jüchen hat die Verwaltung beauf­tragt, in Abstimmung mit dem Jugendamt des Rhein-​Kreises Neuss Vorschläge für erfor­der­li­che Maßnahmen hin­sicht­lich einer bedarfs­ge­rech­ten Einrichtung wei­te­rer Plätze in Kindertageseinrichtungen zu entwickeln.

Anders als noch vor eini­gen Jahren pro­gnos­ti­ziert, hat sich die Anmeldesituation in den Kindertageseinrichtungen im Siedlungsschwerpunkt Hochneukirch, Holz und Otzenrath beson­ders posi­tiv ent­wi­ckelt. Im lau­fen­den Kindergartenjahr war es noch mög­lich, durch eine Überbelegung in den Kindertagesstätten und den Ausbau der Kindertagespflege den zusätz­li­chen Bedarf aufzufangen.

Für die Zukunft ist jedoch noch mit einer grö­ße­ren Bedarfssteigerung an Kitaplätzen zu rech­nen, da in die­sem Bereich die Entwicklung wei­te­rer Baugebiete mit ca. 180 Wohneinheiten in den nächs­ten 5 – 6 Jahren geplant ist und durch den Generationenwechsel im alten Wohnungsbestand mit Zuzügen von Kindern im betref­fen­den Alter zu rech­nen ist. 

Um den gestie­ge­nen Bedarf in den kom­men­den Jahren zu decken, wurde beschlos­sen, eine neue fünf­grup­pige Kindertagesstätte in Hochneukirch an der Gartenstraße bis zum 01.08.2022 zu errich­ten. Hierdurch kön­nen bis zu 110 zusätz­li­che Plätze geschaf­fen wer­den. Als Übergangslösung erfolgt die Errichtung einer drei­grup­pi­gen Kindertagesstätte in Modulbauweise auf einem zu die­sem Zweck kurz­fris­tig erwor­be­nen Grundstück an der Bahnstraße in Otzenrath.

Außerdem wird tem­po­rär als Übergangslösung die schon vor­han­dene Kindertagesstätte Bahnstraße um eine sechste Gruppe durch Umnutzung des vor­han­de­nen Mehrzweckraums bis zur Inbetriebnahme der Übergangslösung erwei­tert. Mit den vor­be­rei­ten­den Planungen wurde bereits begonnen.

Ich freue mich, dass wir im Konsens mit allen Fraktionen im Rat der Stadt Jüchen die vor­be­rei­ten­den Beschlüsse als Dringlichkeitsentscheidungen tref­fen konn­ten und diese von allen mit­ge­tra­gen wer­den. Mit die­ser Entscheidung kann der Bedarf an Kita-​Plätzen in die­sen Stadteilen sicher­ge­stellt wer­den“, so Bürgermeister Harald Zillikens.

Auch die bei­den ande­ren Siedlungsschwerpunkte im Stadtgebiet wer­den hin­sicht­lich künf­ti­ger Entwicklungen von Bedarfen im Kita-​Bereich fort­lau­fend betrach­tet, ins­be­son­dere auch im Hinblick auf die Entwicklung von Jüchen-​West. Hier ist der Bau einer wei­te­ren Kita Bestandteil des lau­fen­den Planungswettbewerbs.

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