Rhein-​Kreis Neuss – Kontakt zu Heimbewohnern trotz Corona: Besuchscontainer gegen Vereinsamung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Durch die Corona-​Schutzmaßnahmen gilt in den Seniorenzentren seit Wochen ein Besuchsverbot. Dies ist sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Angehörigen sehr belastend.

Dass sich Heimbewohner und Angehörige trotz­dem von Angesicht zu Angesicht sehen, das kön­nen zum Beispiel spe­zi­elle Besuchscontainer ermög­li­chen. Und die kön­nen bald auch im Rhein-​Kreis Neuss zum Einsatz kom­men, wie die Kreisverwaltung mit­teilt. So hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-​Westfalen auf Anfrage des Kreises die Zulässigkeit sol­cher Besuchscontainer bestätigt.

Der Anfrage beim Landesministerium vor­aus­ge­gan­gen war eine Telefonkonferenz zwi­schen dem Rhein-​Kreis Neuss und den Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet. „Neben der pro­fes­sio­nel­len Pflege und allen damit ver­bun­de­nen Tätigkeiten müs­sen wir alles dar­an­set­zen, dass das Leben im Altenheim auch in Corona-​Zeiten lebens­wert bleibt, hier kön­nen auch digi­tale Lösungen hel­fen”, erläu­tert Kreisdirektor Dirk Brügge die Zielsetzung des Austauschs.

Über die posi­tive Antwort aus Düsseldorf zum Thema Besuchscontainer wur­den die Betreiber von Senioreneinrichtungen bereits vom Kreis infor­miert, der die Einrichtungen jetzt auf­su­chen wird, um sie bei der Umsetzung zu bera­ten. „Über diese neue Möglichkeit freuen wir uns für die Seniorinnen und Senioren in den Einrichtungen sehr, denn Gesundheit ist auch see­li­sches Wohlbefinden. Besuche und die Anwesenheit von Familie sind dafür sehr wich­tig”, so Brügge, der auch den Corona-​Krisenstab des Kreises leitet.

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