Museen, Musikschulen, Weiterbildungseinrichtungen und Gedenkstätten dür­fen wie­der öffnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit: Museen und Ausstellungen, Musikschulen, Gedenkstätten sowie pri­vate und öffent­li­che Einrichtungen der gemein­wohl­ori­en­tier­ten Weiterbildung wie etwa Volkshochschulen kön­nen in der kom­men­den Woche wie­der öffnen. 

Voraussetzung für die Öffnung ist die strikte Einhaltung der erfor­der­li­chen Abstands- und Hygieneregelungen im Zuge der Corona-​Pandemie. In Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten muss zudem die Maskenpflicht ein­ge­hal­ten wer­den. Im Fall der Musikschulen ist die Öffnung zunächst auf Einzelunterricht beschränkt. Das hat die Landesregierung auf Basis der Ergebnisse der Bund-​Länder-​Beratungen vom 30. April beschlos­sen. Die kon­kre­ten Auflagen sind in der neuen Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-​Westfalen gere­gelt, die am 4. Mai in Kraft tritt. Wann und wie die ein­zel­nen Einrichtungen ihren Betrieb wie­der­auf­neh­men, wer­den sie selbst kommunizieren.

Ich freue mich sehr, dass Museen, Ausstellungen und Musikschulen ab der kom­men­den Woche mit einer behut­sa­men Wiedereröffnung begin­nen kön­nen. Das ist ein wich­ti­ger Hoffnungsschimmer für die Kultur. Die Empfehlung von Bund und Ländern ist eine gute Nachricht für die Häuser, aber auch für die Künstlerinnen und Künstler in Nordrhein-​Westfalen. Besonders freut mich, dass es nun wie­der mög­lich ist, Kunst unmit­tel­bar zu erle­ben“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Weiterbildung, kom­men­tiert die Entscheidung wie folgt: „Mit der Öffnung von pri­va­ten und öffent­li­chen Weiterbildungseinrichtungen zeigt die Landesregierung, wie wich­tig ihr die Weiterbildung in Nordrhein-​Westfalen ist. Natürlich bedeu­tet die strikte Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften eine große Herausforderung für die Einrichtungen.

Wir als Landesregierung haben aber gro­ßes Vertrauen, dass die Verantwortlichen ihre Arbeit mit Umsicht und Augenmaß wie­der­auf­neh­men wer­den. Nach den Wochen des ‚Lockdowns‘ wer­den viele Menschen sich freuen, wie­der per­sön­lich vor Ort an den Angeboten der Weiterbildung teil­neh­men zu kön­nen. Uns ist bewusst, dass mit die­ser Öffnung nicht alle Probleme besei­tigt sind, die durch die Corona-​Krise in unse­rer Weiterbildungslandschaft ent­stan­den sind. Wir wer­den uns daher auch wei­ter für eine finan­zi­elle Lösung für die gemein­wohl­ori­en­tierte Weiterbildung einsetzen.“

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