Kaarst – Maßnahmen gegen Prozessionsspinner

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den ver­gan­ge­nen Jahren in Kaarst wei­ter ver­mehrt. Begünstigt durch die hohen Temperaturen im Frühjahr, fin­det man befal­lene Eichen mitt­ler­weile in wei­ten Teilen des Stadtgebietes. 

591 Eichen wer­den in den kom­men­den Wochen mit dem Biozid Foray ES behan­delt. Zunächst wer­den am Dienstag, 12. Mai 2020, die Eichen im Kaarster Stadtpark besprüht. Ab 7 Uhr wird des­halb der Stadtpark mit Ausnahme der La-​Madeleine-​Allee gesperrt.

Am Mittwoch, 13. Mai 2020, wird die Maßnahme im rest­li­chen Stadtgebiet durch­ge­führt. Auch hier wer­den die jewei­li­gen Bereiche kurz­zei­tig gesperrt. Die Raupen des Prozessionsspinners kön­nen Brennhaare abwer­fen. Diese ver­ur­sa­chen beim Menschen star­ken Juckreiz und kön­nen zu Atemwegsproblemen füh­ren. Die Behandlung mit dem Biozid ist für Menschen, Tiere und Pflanzen nach­weis­lich unge­fähr­lich. Zudem wer­den gezielt nur die befal­le­nen sowie benach­bar­ten Eichen besprüht.

Das Biozid wird über die Nahrung von den jun­gen Raupen auf­ge­nom­men. Vier Tage nach dem Kontakt mit dem Mittel ster­ben die Larven, bevor sie die Gifthaare aus­bil­den. Die Ölbasis des ein­ge­setz­ten Mittels haf­tet bei Kontakt stark an Kleidung und Haut. Deshalb wer­den die Arbeitsbereiche gesperrt.

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