Dormagen – Coronavirus: Das ändert sich nach den neuen Bund-Länder-Beschlüssen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Am Montag, 4. Mai, tritt eine aber­mals über­ar­bei­tete Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-​Westfalen in Kraft. 

Darin sind wei­tere Lockerungen vor­ge­se­hen. Bürgermeister Erik Lierenfeld: „Die zurück­lie­gen­den Wochen waren von zahl­rei­chen Einschränkungen geprägt. Jetzt machen wir uns gemein­sam auf den Weg, in die Normalität zurück­zu­keh­ren – soweit das ohne einen Impfstoff über­haupt mög­lich ist. Das wird ein lan­ger Weg, auf dem wir uns sehr vor­sich­tig und ver­ant­wor­tungs­voll wer­den bewe­gen müs­sen. Und vor allem mit Abstand.“

Das ändert sich ab Montag (04.05.2020) in Dormagen:

Schule
Der Unterricht für die 4. Klassen in den Grundschulen wird am Donnerstag, 7. Mai, wie­der auf­ge­nom­men. Die Stadt hält genü­gend Mund- und Nasenbedeckungen für alle Viertklässler vor, so dass inso­weit keine Engpässe befürch­tet wer­den müs­sen. Wie genau und unter wel­chen Hygienevorschriften die Schulen öff­nen, das wird Anfang der Woche zwi­schen Schulleitungen und Schulträgern abgestimmt.

ÖPNV
Der Stadtbus fährt ab Montag wie­der nach dem nor­ma­len Fahrplan. Um das Coronavirus wei­ter­hin erfolg­reich zu bekämp­fen, bleibe es wich­tig, auch wei­ter­hin die Hygieneregeln ein­zu­hal­ten und zwin­gend eine Mund-​Nasen-​Bedeckung zu tra­gen, betont Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft: „Diese Pflicht gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Auch die Verwendung von selbst­ge­näh­ten Masken, einem Halstuch oder einem Schal ist gestat­tet“, so Schmitz wei­ter. Auf Fahrten mit Bus und Bahn, die nicht zwin­gend not­wen­dig sind, sollte wei­ter­hin ver­zich­tet wer­den, damit die Infektionsgefahr so gering wie mög­lich bleibt.

Spielplätze
Die Dormagener Spielplätze öff­nen nach ent­spre­chen­der Vorbereitung durch die Stadt ab Donnerstag, 7. Mai, wie­der. „Dieser von der Landesregierung beschlos­sene Schritt stellt aus Sicht der Stadt ein Risiko dar. Deshalb ist es ganz wich­tig, dass die Eltern ihrer Verantwortung gerecht wer­den und 1,5 Meter Abstand hal­ten“, erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. „Alle Bürgerinnen und Bürger müs­sen jetzt wis­sen, worum es geht. Jede Lockerung erfor­dert Zug um Zug mehr Bewusstsein für die damit ver­bun­de­nen Risiken – und ein ent­spre­chend ver­ant­wor­tungs­vol­les Handeln.“ Nicht von der Spielplatz-​Regelung erfasst sind Bolzplätze. „Auch der Skatepark in Horrem ist kein Spielplatz im Sinne der Coronaschutzverordnung“, erläu­tert Krumbein. Ebenfalls geschlos­sen blei­ben Spielplätze auf Schulhöfen.

TannenbuschAuch der Tierpark im Tannenbusch kann wie­der öff­nen. Es gilt ein neues Sicherheitskonzept, das Maßnahmen vor­sieht, um die Einhaltung stren­ger Hygieneregeln sicher­zu­stel­len. Das Konzept sieht unter ande­rem vor, dass der Einlass begrenzt und die Verweildauer auf höchs­tens zwei Stunden beschränkt wird. Weil die Umsetzung die­ses Konzepts einen gewis­sen Vorlauf braucht, öff­net der Tannenbusch am Donnerstag 7. Mai, wie­der für Besucher.

Das ist gerade für Familien eine gute Möglichkeit, um bei der Freizeitgestaltung wie­der etwas Abwechslung zu bekom­men. Als Stadt set­zen wir dar­auf, dass die Besucher sich an die Hygienevorgaben hal­ten. Sonst müsste die­ser Schritt eben wie­der rück­gän­gig gemacht wer­den“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Es wird gera­ten, sich mög­lichst im Vorfeld online unter www​.tan​nen​busch​-ticket​.svgd​-dor​ma​gen​.de ein Ticket zu buchen, um Wartezeiten zu ver­mei­den. Sollten nicht alle der maxi­mal 100 Plätze aus­ge­bucht sein, wer­den auch Besucher ohne Voranmeldung hereingelassen.

Wir schlie­ßen nie­man­den völ­lig aus, der kei­nen Zugang zum Internet hat“, sagt Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft, die den Tannenbusch betreibt. Die Sanitäranlagen im Tannenbusch ste­hen Besuchern – ebenso wie die öffent­li­che Toilettenanlage in Zons – ab dem 7. Mai wie­der zur Verfügung. Parkgebühren wer­den im Tannenbusch bis auf wei­te­res nicht erhoben. 

Frisöre
Frisöre sowie die medi­zi­ni­sche und kos­me­ti­sche Fußpflege kön­nen eben­falls ab Montag unter Hygieneauflagen wie­der ihre Dienstleistungen anbie­ten. Das Land hat in einer Anlage zur neu­ge­fass­ten Coronaschutzverordnung die Hygieneauflagen für Friseure und Fußpflege kon­kre­ti­siert, die auf der Homepage der Stadt abruf­bar ist.

Museen, Kunstausstellungen und Galerien
Museen, Kunstausstellungen und Galerien kön­nen eben­falls unter Auflagen wie­der öff­nen. Auch in die­sen Bereichen ist eine Mund-​Nase-​Bedeckung zu tra­gen. Ausgenommen davon sind ledig­lich Kinder bis zum Schuleintrittsalter sowie Personen, die aus medi­zi­ni­schen Gründen keine Mund-​Nase-​Bedeckung tra­gen kön­nen. Außerdem ist die Anzahl von gleich­zei­tig anwe­sen­den Besuchern auf eine Person pro zehn Quadratmeter der Besucherflächen zu beschränken.

Volkshochschule und Musikschule
Volkshochschule und Musikschule berei­ten der­zeit die ab Montag wie­der­eröff­nete Möglichkeit von Einzel-​Präsenzangeboten im Bereich der Musikschule und Kleingruppen-​Präsenzangebote im Bereich der VHS vor. Interessenten mel­den sich bitte ab Donnerstag, 7. Mai bei den Einrichtungen.

Veranstaltungen und Versammlungen
Veranstaltungen und Versammlungen blei­ben bis auf wei­te­res mit weni­gen Ausnahmen unter­sagt. Zulässig sind nur Versammlungen, die der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung die­nen sowie Versammlungen gesetz­lich vor­ge­se­he­ner Gremien. Die Stadt stellt Vereinen, Institutionen und Gesellschaften für sol­che not­wen­di­gen Veranstaltungen ab dem 7. Mai kos­ten­los die Kulturhalle zur Verfügung – sofern keine eige­nen geeig­ne­ten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

Über die genauen Modalitäten der tele­fo­ni­schen Buchung infor­miert die Stadt Anfang kom­men­der Woche. Großveranstaltungen blei­ben bis zum 31. August kom­plett unter­sagt. Darunter fal­len bei­spiels­weise Volksfeste und Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, Festivals sowie Schützen- oder Weinfeste. In Dormagen fin­den daher weder der SWD-​City Beach noch Trödelmärkte statt.

Bürgerhotline
Die Bürgerhotline der Stadt Dormagen ist mon­tags bis frei­tags von 8 bis 12 Uhr besetzt. Mit ihren Anliegen kön­nen sich Bürgerinnen und Bürger aber ab sofort auch wie­der direkt an die zustän­di­gen Fachbereiche wenden.

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