Klartext​.NRW – Beiträge für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule für Mai wer­den ausgesetzt

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Klartext​.NRW – Die Landesregierung teilt mit: Die Corona-​Pandemie ist für viele Familien eine große Herausforderung und stellt ins­be­son­dere für Eltern von Klein- und Grundschulkindern beson­dere Belastungen dar. 

Um diese Eltern in der aktu­el­len Situation zu unter­stüt­zen, ver­zich­ten das Land und die Kommunen wie bereits im April auch im Monat Mai erneut lan­des­weit auf die Erhebung der Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Ganztags- und Betreuungsangebote in Schulen. Damit müs­sen die Eltern, unab­hän­gig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots, auch für den Monat Mai keine Elternbeiträge aufbringen.
 
Der stell­ver­tre­tende Ministerpräsident, Kinder- und Familienminister Joachim Stamp sagte: „Wir haben die Notbetreuung aus­ge­wei­tet und seit dem heu­ti­gen Tag auch für die Kinder von erwerbs­tä­ti­gen Alleinerziehenden erwei­tert. Dennoch steht das Angebot der Kindertagesbetreuung und Offenen Ganztagsschule dem Großteil der Familien nicht zur Verfügung. Darum wol­len wir die Familien noch einen wei­te­ren Monat von den Beiträgen ent­las­ten. Gleichzeitig arbei­ten wir an Konzepten, wie wir die Bildungsangebote für unsere Kinder in vie­len klei­nen Schritten wie­der öff­nen können.“
 
Kommunalministerin Ina Scharrenbach erklärte: „Wir haben gemein­sam mit den Kommunen erneut eine faire Vereinbarung im Sinne der Familien in Nordrhein-​Westfalen gefun­den. Die Landesregierung hat in die­ser schwie­ri­gen Zeit die wei­tere Finanzierung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen zuge­sagt und wir sind bereit, die Hälfte der aus­fal­len­den Elternbeiträge von den Kommunen zu über­neh­men. Dies ist ein star­kes Zeichen für gemein­same Verantwortung und Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen.“
 
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer betonte: „Der Beschluss bedeu­tet, dass auch die Eltern von Beiträgen für die OGS, die Übermittagsbetreuung sowie wei­tere Betreuungsformen für den Monat Mai ent­las­tet werden.“

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