Rhein-​Kreis Neuss: Warnung vor betrü­ge­ri­schen E‑Mails

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) Im Rhein-​Kreis Neuss erhiel­ten einige Bürgerinnen in der ver­gan­ge­nen Woche dubiose E‑Mails mit Erpressungsversuchen.

Beispielhaft droh­ten die Unbekannten, unter ande­rem Nacktbilder der Opfer ins Netz zu stel­len. In einer ande­ren Mail behaup­te­ten sie, Passwörter abge­fan­gen zu haben. Um zu ver­hin­dern, dass die­ses intime Bildmaterial und die sen­si­blen Daten an Dritte wei­ter­ge­lei­tet wür­den, soll­ten die Betroffenen „Schweigegeld” in Form von Bitcoins bezahlen.

Diese Masche ist nicht neu, jedoch möchte Ihre Polizei Sie fort­füh­rend infor­mie­ren und zu die­sem Thema sen­si­bi­li­sie­ren. Selbst wenn man sich ertappt fühlt, sollte man nie­mals auf die in aller Regel gegen­stands­lo­sen Forderungen eingehen.

Gehen Sie nicht auf den Erpressungsversuch ein und neh­men Sie kei­nen Kontakt mit dem Absender der Mail auf. Öffnen Sie keine ange­häng­ten Dateien oder Links in den Mails, hier­bei könnte es sich um Schadsoftware handeln.

Die Kripo emp­fiehlt, vor­sorg­lich die Webcam am Computer oder Laptop abzu­kle­ben. Somit kön­nen Sie sich sicher sein, dass wäh­rend des Internet-​Surfings keine Bilder von Ihnen gemacht wurden.

Sollten Sie E‑Mails mit erpres­se­ri­schen Inhalten erhal­ten haben, erstat­ten Sie Anzeige bei der Polizei. Löschen Sie die betrü­ge­ri­schen Nachrichten nicht direkt, son­dern foto­gra­fie­ren Sie die E‑Mails und lei­ten Sie die Dokumente an die Polizei weiter.

Nutzen Sie für Ihre Anzeigenerstattung auf Grund der aktu­el­len Situation bitte das Online-​Portal https://​poli​zei​.nrw/​i​n​t​e​r​n​e​t​w​a​che oder set­zen Sie sich tele­fo­nisch unter der Rufnummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung.

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