Corona-​Virus: Rhein-​Kreis Neuss hebt Aufnahmestopp für St. Hubertusstift auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss hat den Aufnahmestopp für das stark vom Corona-​Virus betrof­fene St. Hubertusstift in Reuschenberg aufgehoben. 

Den Mitarbeitern und Verantwortlichen des Seniorenzentrums ist für ihre her­vor­ra­gende und sicher­lich belas­tende Tätigkeit ein gro­ßes Lob aus­zu­spre­chen“, so der Leiter des Krisenstabs, Kreisdirektor Dirk Brügge. In sei­nen Dank schließt er auch die Hausärzte ein, die die Bewohner betreuen und sich in einem kon­ti­nu­ier­li­chen Austausch mit dem Gesundheitsamt befanden.

Vor sechs Wochen war das St. Hubertusstift eine der ers­ten Einrichtungen im Rhein-​Kreis Neuss, die mit dem neuen Corona-​Virus kon­fron­tiert wor­den sind. Zum Zeitpunkt des ers­ten Falls hat­ten sich schon einige Personen infi­ziert, so dass sich das Virus aus­brei­ten konnte. Insgesamt wur­den 35 Bewohner und 19 Angestellte infiziert.

Drei Menschen ver­star­ben an den Folgen von Corona. „Eine Bewohnerin ist noch posi­tiv nach mehr­fa­cher Testung, aber nicht mehr infek­tiös, ein Bewohner ist noch krank, eine Mitarbeiterin ist noch posi­tiv und des­halb zu Hause“, berich­tet Amtsarzt Dr. Michael Dörr über den aktu­el­len Stand der Dinge.

Dem Testzentrum in Neuss und der mobi­len Testeinheit ist es zu ver­dan­ken, dass in dem Altenheim bis zum heu­ti­gen Zeitpunkt kon­ti­nu­ier­li­che Untersuchungen statt­fan­den. Diese ermög­lich­ten es den Verantwortlichen ein­schließ­lich der Heimaufsicht, jeder­zeit eine ver­läss­li­che Gefährdungseinschätzung vor­zu­neh­men, die wie­derum als Grundlage für ein umfas­sen­des und sehr effek­ti­ves Hygienekonzept diente, das kom­pro­miss­los umge­setzt wurde.

Die Leitung des St. Hubertusstifts, Detlef Höyng und Peter Lewkowicz, zeigt sich ange­tan von dem gro­ßen Zuspruch, den das Haus von vie­len Bürgerinnen und Bürgern erhielt: „Mit einer solch posi­ti­ven Anteilnahme und Verbundenheit haben wir nicht gerech­net. Dies hat all unse­ren Mitarbeitern und Bewohnern viel Mut gemacht.“

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