Rhein-​Kreis Neuss – Coronavirus: 17. Todesopfer – 493 Genesungen – 68 Infektionen – 203 Personen in Quarantäne

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ein 56-​jähriger Mann mit Vorerkrankungen aus Grevenbroich ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestor­ben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-​Kreis Neuss auf siebzehn. 

Bei kreis­weit 68 aktu­ell erkrank­ten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. 493 Personen sind bereits wie­der genesen.

Von den aktu­ell mit dem Virus infi­zier­ten Personen woh­nen 23 in Neuss, 11 in Dormagen, je 10 in Grevenbroich und Kaarst, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 2 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Insgesamt wur­den im Rhein-​Kreis Neuss somit 578 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

377 Bewohner eines Gebäudekomplexes in Grevenbroich wur­den heute durch das Kreis-​Gesundheitsamtes, das Deutschen Rote Kreuz und Dr. Guido Pukies auf eine Infektion mit dem Coronavirus getes­tet. Am Freitag war bekannt gewor­den, dass sich zwei dort wohn­hafte Familien, bei denen eine Infektion fest­ge­stellt wor­den war, nicht an die Quarantäneauflagen gehal­ten haben. Die Ergebnisse der Testungen wer­den vor­aus­sicht­lich am Dienstag vorliegen.

2.978 Personen konn­ten bereits wie­der aus der Quarantäne ent­las­sen wer­den, da sie nach Ablauf der 14-​tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeig­ten. Aktuell sind noch 203 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke appel­liert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen:

Es gilt wei­ter, sich an die Verhaltensregeln zu hal­ten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es drin­gend not­wen­dig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eige­nen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu ande­ren Menschen.

Schützen Sie sich zusätz­lich beim Einkaufen und im öffent­li­chen Personennahverkehr mit einem Alltagsmundschutz. Waschen Sie häu­fig die Hände, grei­fen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vor­he­ri­ges Händewaschen. Beachten Sie die bekann­ten Hygienemaßnahmen.

Ich danke jedem Einzelnen, der sich hieran hält. Wir dür­fen aber nicht nach­las­sen und die hart erar­bei­te­ten Lockerungen in den Einschränkungen im öffent­li­chen Leben wie­der gefähr­den. Gemeinsam wer­den wir diese Ausnahmesituation gut überstehen.“

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags bis frei­tags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

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