Neuss: Mehrere Gestrüppbrände im Stadtgebiet – Hohe Wald- und Bodenfeuergefahr

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Am gest­ri­gen Samstag, den 25. April 2020, kam es im Neusser Stadtgebiet zu meh­re­ren Gestrüppbränden in unter­schied­li­chen Stadtteilen.

Das erste Feuer mel­dete ein Passant an der Scharnhorststraße im Neusser Barbaraviertel gegen 10:30 Uhr. Bei Eintreffen der ers­ten Kräfte brann­ten circa 10 m² an einem Bahndamm. Noch wäh­rend der Löscharbeiten wurde durch Funkenflug einige Meter wei­ter ein zwei­ter und drit­ter Brand ent­facht, der ebenso in der Entstehungsphase gelöscht wer­den konnte.

Noch wäh­rend der Löscharbeiten an der ers­ten Einsatzstelle alar­mierte die Leitstelle um 10:55 Uhr einen wei­te­ren Löschzug zu einer unbe­kann­ten Rauchentwicklung aus einem Hochbeet am Platz der Deutschen Einheit in der Neusser Innenstadt. Auch dort konn­ten die Kräfte der Feuerwehr den Brand noch in der Entstehungsphase löschen und eine wei­tere Ausbreitung verhindern.

Gegen 16:40 Uhr mel­de­ten Passanten in Hoisten eine Rauchentwicklung im „Elefantenwald”. Umgehend mach­ten sich auf Grund des Meldebildes meh­rere Löschzüge auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort konnte ein Bodenfeuer im Unterholz auf einer Fläche von circa 20 m² loka­li­siert wer­den. Glücklicherweise konnte auch die­ses Feuer durch das schnelle Eingreifen in der Entstehungsphase ein­ge­dämmt wer­den. Hier kann als Brandursache ein­deu­tig eine ille­gale unbe­auf­sich­tigte Feuerstelle im Wald genannt werden.

Nur durch die schnelle Entdeckung aller Brände am gest­ri­gen Tag konnte Schlimmeres ver­hin­dert wer­den. Aktuell sind Böden und Wälder bedingt durch die Witterung sehr tro­cken. Dies för­dert die schnelle und dyna­mi­sche Brandausbreitung.

Die Feuerwehr appel­lie­ren daher an alle: „Bitte unter­lasst die Nutzung von Feuer in der Nähe von tro­cke­nen Grasflächen, Wäldern oder Büschen. Damit tut ihr sowohl der Natur als auch uns einen gro­ßen Gefallen.

Solltet ihr trotz­dem einen Brand bemer­ken, mel­det die­sen bitte sofort über die Notrufnummer 112.”

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