Erneuter Einsatz der Grevenbroicher Wehr bei Waldbrand an hol­län­di­scher Grenze

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – (FW Grevenbroich) Aufflammende Glutnester beim Waldbrand an der niederländischen Grenze bei Niederkrüchten fordern die Grevenbroicher Wehr auch mehr als drei Tage nach Beginn des Einsatzes.

Im Rahmen der überörtlichen Hilfe sind am frühen Freitagmorgen erneut Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr sowie anderer Wehren aus dem Rhein-Kreis Neuss und der Region ins deutsch-niederländische Grenzgebiet ausgerückt. Im Rahmen der Bezirksbereitschaft 4 sind aktuell zehn Helfer der Grevenbroicher Löscheinheiten Gustorf/ Gindorf sowie Hemmerden vor Ort, daneben Einheiten aus Dormagen, Düsseldorf sowie dem Kreis Mettmann.

„Gegenwärtig sind wir dabei, einen rund sechs Kilometer langen Wassergraben zu fluten“, berichtet Günter Compes von der Grevenbroicher Feuerwehr. Der neu angelegte Doppelgraben im Heideboden soll helfen, ein Übergreifen des Feuers vom Buschwerk auf einen dahinter liegenden Wald zu verhindern. Insgesamt werden die Helfer gut zwölf Stunden im Einsatz sein.

Ausgebrochen war der Band im Nationalpark De Mijnweg am Montagmittag in der Nähe des Ortes Herkenbosch nahe der niederländisch-deutschen Grenze. Seither sind mehrere Hundert Hektar Wald- und Heideflächen den Flammen zum Opfer gefallen.

Am vergangenen Donnerstag hatte der Wind die Flammen wieder in Richtung deutscher Grenze getrieben. Mehr als 1000 Einsatzkräfte aus beiden Ländern sind seit Wochenbeginn unterstützt von Löschhelikoptern im Schichtdienst bei der Brandbekämpfung tätig.

Bereits am Dienstag hatte die Grevenbroicher Wehr die Maßnahmen im Rahmen der Bezirksbereitschaft 4 mit Helfern und Löschfahrzeugen unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr für die Stadt Grevenbroich wird durch die verblieben sechs Löscheinheiten sowie die hauptamtliche Wache sichergestellt.

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