Dormagen – Gebetsruf soll Trost spen­den und Gemeinschaftsgefühl vermitteln

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – In der Corona-​Krise ver­mit­teln christ­li­chen Kirchen, mit dem Geläut der Glocken, dass Kirchen auch in die­ser schwie­ri­gen Zeit den Menschen mit Anteilnahme und Zuspruch zur Seite stehen.

Nunmehr ertönt auch für die Muslime in Dormagen der isla­mi­sche Gebetsruf als sym­bo­li­sches Zeichen, um Trost und das Gefühl der Gemeinsamkeit zu vermitteln.

Unter Beteiligung des Integrationsratsvorsitzenden Mehmet Güneysu wurde ein ent­spre­chen­der und von den christ­li­chen Kirchengemeinden unter­stütz­ter Antrag der isla­mi­schen Religionsgemeinschaften kurz­fris­tig genehmigt.

In Zeiten, in denen alle von der Corona-​Pandemie betrof­fen sind und wei­test­ge­hend in ihren Wohnungen auf sich selbst gestellt sind, ist das Bedürfnis nach Nähe und reli­giö­ser Seelsorge beson­ders intensiv.

Glaube und Religion neh­men in sol­chen Zeiten eine beson­dere Rolle ein, denn die Religion kann in allen Lebenslagen Kraft spen­den“ betont Güneysu.

Der Gebetsruf wird jeweils frei­tags in der Zeit von 13.30 bis 14 Uhr für ca. zwei Minuten ertö­nen. Die genauen Uhrzeiten des Gebetsrufes ver­schie­ben sich je nach Sonnenaufgang und ‑unter­gang um einige Minuten. Erstmals ertönte der Gebetsruf bereits am heu­ti­gen Freitag.

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