Dormagen – Coronavirus: Weiterhin viele Fragen zu aktu­el­len Regelungen – Maskenpflicht kommt

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Dormagen – Die nordrhein-​westfälische Landesregierung hat ange­kün­digt, dass ab Montag, 27. April, im öffent­li­chen Personennahverkehr sowie im Einzelhandel eine Maskenpflicht gel­ten wird. 

Aktuell liegt hierzu noch kein Erlass vor, so dass die Einzelheiten zu der Regelung noch offen sind. „Grundsätzlich begrü­ßen wir als Stadt die­sen Schritt, weil davon aus­zu­ge­hen ist, dass dadurch die Akzeptanz für Mund- und Nasenbedeckungen gestei­gert wird.

Das ist drin­gend nötig, weil Lockerungen im gesell­schaft­li­chen Leben strenge Hygienemaßnahmen erfor­dern“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. Auch bei Terminen in städ­ti­schen Gebäuden sol­len künf­tig Mund- und Nasenbedeckungen getra­gen werden.

Auch weil es wei­ter­hin viele Fragen zu den aktu­ell gel­ten­den Regelungen gibt, bie­ten wir hier noch ein­mal einen Überblick über die wich­tigs­ten Veränderungen und Klarstellungen:

Notbetreuung in Kitas

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-​Westfalen hat ange­kün­digt, dass ab dem 27. April auch berufs­tä­tige Alleinerziehende die Möglichkeit auf Notbetreuung in Kitas haben – unab­hän­gig davon, in wel­chem Bereich sie tätig sind. Wer einen ent­spre­chen­den Notbetreuungsplatz benö­tigt, schickt bitte eine E‑Mail mit Nachweis an kita.notbetreuung@stadt-dormagen.de.

Selbstständige aus die­sen Bereichen geben eine Eigenerklärung ab. Entsprechende Vordrucke gibt es unter www​.dor​ma​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​v​i​rus. Zur Notbetreuung im Offenen Ganztag lie­gen der­zeit noch keine Informationen vor.

Dienstleistungen

Hundeschulen dür­fen als Dienstleister betrie­ben wer­den. Allerdings nicht in geschlos­se­nen Räumen oder auf Vereinsgelände. Außerdem ist in der Öffentlichkeit nur ein Einzeltraining von Trainer, Hundehalter und Hund erlaubt. Auch Gassigeh-​Angebote sind erlaubt. Auch Fotostudios dür­fen als Dienstleister ihre Leistungen anbieten.

Die Durchführung von kos­me­ti­scher Fußpflege ist unzu­läs­sig. Für eine medi­zi­nisch not­wen­dige Behandlung bedarf es nun nicht mehr zwin­gend einer ärzt­li­chen Bescheinigung. Liegt eine sol­che nicht vor, prüft und beur­teilt der Leistungserbringer die medi­zi­ni­sche Notwendigkeit selbst. Er ist inso­weit gegen­über den kon­trol­lie­ren­den Behörden im Zweifelsfall zum Nachweis verpflichtet.

Personal-​Training ist als Dienstleistung nur in pri­va­ten Räumen erlaubt – nicht beim Trainer, im Studio oder auf dem Sportplatz. In all die­sen Fällen sind die bekann­ten Hygiene- und Abstandsregelungen selbst­ver­ständ­lich zu beachten.

Muezzin-​Ruf

Auf Antrag der mus­li­mi­schen Gemeinden und in enger Abstimmung mit den ande­ren Religionsgemeinschaften erhal­ten die Moscheen in Dormagen die Ausnahmegenehmigung, frei­tag­mit­tags zwi­schen 13.30 und 14 Uhr zwei Minuten lang zum Gebet rufen zu dür­fen. In vie­len ande­ren Städten in NRW wird dies bereits so prak­ti­ziert. „Wir hof­fen, dass das unse­ren mus­li­mi­schen Mitmenschen Zuversicht und Hoffnung spen­det in einer Zeit, da gemein­same Gebete wei­ter­hin nicht statt­fin­den“, so Bürgermeister Lierenfeld. Die Genehmigung gilt nur für die Dauer der Beschränkungen des Besuchs der Moscheen durch die Corona-Pandemie.

Musikschulen

Der Musikschulbetrieb ist nicht gestat­tet, Einzelunterricht kann aber als Dienstleistung in Privaträumen erbracht wer­den. Dabei ist auf die bekann­ten Hygiene- und Abstandsregelungen zu ach­ten. Die Musikschule Dormagen bie­tet inzwi­schen aber Online-​Unterricht an. Dies gilt ins­be­son­dere für Einzel- und Zweierunterricht. Weitere Informationen gibt es tele­fo­nisch unter 02133 257 262 oder per E‑Mail an musikschule@stadt-dormagen.de.

Voraussichtlich am Mittwoch, 29. April, bera­ten Bundesregierung und Länder die wei­te­ren Schritte ab dem 4. Mai.

Die Bürgerhotline der Stadt Dormagen ist ab Montag, 27. April, mon­tags bis frei­tags von 8 bis 16 Uhr sowie sams­tags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

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