Corona: Rhein-​Kreis Neuss inves­tiert in Schutzkleidung für den Rettungsdienst

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss inves­tiert 142 000 Euro in die Schutzkleidung für den Rettungsdienst. Da er auf Nachhaltigkeit setzt, hat er die Produktion von wie­der­ver­wend­ba­ren, wasch­ba­ren Kitteln in Auftrag gegeben. 

Als erste wurde damit die Rettungswache Neuss-​Mitte der Johanniter Unfall-​Hilfe unter Leitung von Heiko Kraus aus­ge­stat­tet. Jetzt sol­len wei­tere Rettungswachen im gesam­ten Kreisgebiet folgen.

Die Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes in der aktu­el­len Krise ist ein wich­ti­ger Baustein unse­rer Pandemieplanung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benö­ti­gen bei ihren Einsätzen und Krankentransporten beson­de­ren Schutz, um sich vor Risiken wie dem Corona-​Virus zu schüt­zen“, erklärt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Wegen der Corona-​Pandemie ist Schutzkleidung der­zeit Mangelware. Der Grund dafür liegt darin, dass die Herstellung von Einmal-​Schutzkleidung bereits vor Jahren ins Ausland, vor­zugs­weise nach Asien, ver­la­gert wurde und es wegen der Unterbrechung von Lieferketten und der welt­wei­ten Nachfrage zu Engpässen gekom­men ist.

Zwar läuft auch in Deutschland die Produktion von Schutzausrüstung an, und die Lage hat sich etwas ent­spannt, den­noch bleibt die Beschaffung von aus­rei­chen­dem Material noch für Monate ein gro­ßes Problem“, weiß der zustän­dige Kreisdezernent Harald Vieten zu berichten. 

Marc Zellerhoff, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, ergänzt: „Allein die Rettungsdienst-​Organisationen bei uns ver­brau­chen in der aktu­el­len Situation pro Woche rund 1500 Einmal-​Kittel als Teil der per­sön­li­chen Schutzausrüstung.“ Insgesamt sind im Rhein-​Kreis Neuss täg­lich rund 90 Rettungsdienst-​Mitarbeiter mit 45 Fahrzeugen sind im Einsatz.

(168 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)