Grevenbroicher Feuerwehr unter­stützt ört­li­che Gastwirte in der Corona-Krise

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Gemeinsam retten, gemeinsam leben – in ihren 24-Stunden-Schichten ist ihre Wachabteilung für hauptamtliche Feuerwehrleute immer auch so etwas wie eine zweite Familie.

Dazu zählt auch, dass - jedenfalls im Normalfall - immer auch einer rotierend für die andern einkauft und das Essen bereitet. In diesen außergewöhnlichen Zeiten aber ist vieles anders. Und so haben die Hauptamtler der Grevenbroicher Wehr beschlossen, sich während der Coronakrise vorerst nicht länger selbst zu versorgen und zu bekochen. Bis auf Weiteres bleibt in der Wache die Küche kalt.

Stattdessen lassen sie das Frühstück, Mittag- und Abendessen von wechselnden örtlichen Gastronomen liefern. Damit wollen die Männer und Frauen der Feuerwehr die unter den gegenwärtigen Zwangsschließungen leidenden Betriebe unterstützen. Seit gut einer Woche läuft das auf der Hauptwache an der Lilienthalstraße bereits so. Insgesamt haben die Angehörigen der beiden Wacheinheiten bereits Orders in Höhe von mehreren Hundert Euro an verschiedene Lieferanten für die drei täglichen Mahlzeiten vergeben.

„Ich finde das eine ganz tolle Idee der Kolleginnen und Kollegen“, lobt Wehrleiter Udo Lennartz den Einfall seiner Truppe. „Umso mehr, als die Feuerwehrleute die Ausgaben aus dem privaten Budget bestreiten und der Lieferservice in der Regel teurer ist als die Selbstversorgung.“

Der Lieferservice durch die örtlichen Betriebe hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt für die Grevenbroicher Wehr: Weil die sonst üblichen morgendlichen Dienstfahrten der jeweils Diensthabenden zum Einkauf in den Supermärkten entfallen, sinkt auch das Risiko, dass sich die Einsatzkräfte dort mit dem Coronavirus infizieren. „Damit ist das freiwillige Engagement der Kolleginnen und Kollegen für alle Seiten ein Gewinn“, freut sich Lennartz, „die Gastwirte bekommen etwas Unterstützung und wir sichern unsere Einsatzbereitschaft.

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