Abschlussmeldung Feuerwehr Grevenbroich: Überörtlche Hilfe bei Waldbrand

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich, Niederkrüchten – (FW Grevenbroich) Gegen 4.30 Uhr wurden am heutigen Dienstagmorgen die Feuerwehren der 4. Bereitschaft der Bezirksregierung Düsseldorf alarmiert.

Die Einsatzkräfte unterstützen bei einem Waldbrand in Niederkrüchten an der Grenze zu den Niederlanden. Dort brennen im Nationalpark De Meinweg seit Montagmittag mehr als 100 Hektar Heide und Wald. Aus Grevenbroich sind die Einheiten Gustorf/ Gindorf und Hemmerden der Freiwilligen Feuerwehr mit 18 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Insgesamt sind rund 40 Einsatzkräfte aus Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch an die holländische Grenze ausgerückt. Ab dem Vormittag wurden die Florianer aus dem Kreisgebiet dann mit ihren Fahrzeugen im Wald zur Brandbekämpfung eingesetzt. „In einem eigenen Einsatzabschnitt wurden durch die Feuerwehr Grevenbroich insgesamt fünf C-Strahlrohre vorgenommen“, sagt Ingo Reiners von der Feuerwehr Grevenbroich.

Zur Wasserversorgung wurden in diesem Abschnitt zwei Löschgruppenfahrzeuge in die umfangreich bereitgestellte Wasserversorgung eingespannt. Im Wechsel mit zwei Hubschraubern mit Löschwasserbehältern, konnte das Feuer zunächst eingedämmt werden. Doch aufkommende Winde fachen das Feuer immer wieder neu an.

„Zwischenzeitlich mussten zur Brandbekämpfung sogar Bäume gefällt werden“, sagt Reiners. Gegen 17 Uhr wurden die Kräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss von Feuerwehren aus dem Raum Remscheid, Solingen und Wuppertal abgelöst. Die Heimkehr der Florianer aus dem Kreis wird heute Abend gegen 19:30 Uhr erwartet.

Verletzt wurde niemand. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Grevenbroich wurde durch die verbliebenden sechs Löscheinheiten und die hauptamtliche Wache sichergestellt. Bis 17.00 Uhr kam es im Stadtgebiet Grevenbroich zu keinen nennenswerten Einsätzen. Fotos(4): FW Grevenbroich

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