Gesundheitsamt des Kreises bekommt Unterstützung vom Robert-Koch-Institut

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Im Kampf gegen das Corona-​Virus bekommt das Gesundheitsamt des Rhein-​Kreises Neuss per­so­nelle Unterstützung vom Robert-​Koch-​Institut, der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten. 

Andrea Ritzert, Heike Loosen, Maike Poick und Markus Morawietz hei­ßen die neuen Mitarbeiter, genauer: „Containment Scouts“, die jetzt von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky begrüßt wor­den sind. „Wir freuen uns über ihr Kommen und kön­nen diese Unterstützung gut gebrau­chen“, so Petrauschke.

Die vier Mitarbeiter mit medi­zi­ni­schem Hintergrund sind über das Bundesverwaltungsamt ein­ge­stellt wor­den und wer­den in ver­schie­dene Bereiche des Gesundheitsamts ein­ge­bun­den. Zu einem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wird die Sachverhaltsermittlung. Die Sachverhaltsermittler erstel­len nach ers­ten Informationen eine Übersicht, stu­fen das Infektionsrisiko eines Patienten von „gering“ bis „hoch“ ein, berech­nen die Quarantänezeit und emp­feh­len diese auch an die zustän­dige Ordnungsbehörde.

Dabei kann die Quarantäneberechnung unter­schied­lich aus­fal­len. Um alle Gegebenheiten aus­zu­lo­ten, bedient sich das Gesundheitsamt eines soge­nann­ten Flussschemas, das je nach Lage greift. Die „Containment Scouts“ wer­den best­mög­lich auf die teil­weise von Fall zu Fall unter­schied­li­chen Situationen vor­be­rei­tet und erhal­ten zudem anhand von Schulungen und Teambesprechungen wei­tere theo­re­ti­sche Impulse. Insgesamt ste­hen die vier Mitarbeiter in Vollzeit für sechs Monate zur Verfügung.

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