Klartext​.NRW – Aktion Blühpatenschaft biegt auf die Zielgerade ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Die Aktion Blühpatenschaft der Kreisbauernschaft Neuss-​Mönchengladbach läuft nun seit eini­gen Wochen.

Mit Hilfe von Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen und sons­ti­gen Institutionen soll durch die Anlage von Blühflächen und Blühstreifen ein Beitrag zum Insektenschutz und zum Schutz sons­ti­ger in der freien Feldflur leben­der Tierarten erbracht werden.

Im Rhein-​Kreis Neuss und der Stadt Mönchengladbach konn­ten bis­her für ins­ge­samt rund 4,5 ha Fläche Paten für Blühflächen und ‑strei­fen gewon­nen wer­den, davon alleine rund 2 ha in Meerbusch. „Dies liegt doch lei­der deut­lich unter unse­ren Erwartungen.“ zeigt sich Wolfgang Wappenschmidt, der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, etwas enttäuscht.

Hierbei spielt mit Sicherheit die Corona-​Epidemie eine große Rolle. Viele Menschen haben zur Zeit ver­ständ­li­cher Weise ganze andere Sorgen und Prioritäten, als einen finan­zi­el­len Beitrag für den Insektenschutz zu leisten.“

Noch bis etwa Anfang der letz­ten Aprilwoche könn­ten sich aber Interessenten bei den teil­neh­men­den Betrieben mel­den. Diese hät­ten teil­weise noch reich­lich freie Kapazitäten, so der Kreisvorsitzende. Die teil­neh­men­den Betriebe und deren Kontaktdaten fin­det man hier.

Blühflächen von in der Regel min­des­tens 50 m² kön­nen zum Preis von durch­schnitt­lich 0,50 € pro m2 finan­ziert wer­den. Wappenschmidt betont, dass viele Betriebe die Blühflächen auf eigene Rechnung auf­stock­ten, so dass im Endeffekt deut­lich mehr Fläche für den Artenschutz zur Verfügung gestellt würde als durch Patenschaften finan­ziert wird. Trotzdem freue man sich selbst­ver­ständ­lich über jeden, der sich sozu­sa­gen auf den letz­ten Drücker noch zu einer Unterstützung der Aktion entschlösse. 

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