Korschenbroich – Mitarbeiter des Amtes für Grünpflege und Baubetrieb sind aktiv

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Neupflanzungen wäs­sern, Beete pfle­gen, Rasenflächen mähen – was viele Menschen in die­sen Tagen auf dem eige­nen Balkon oder im Garten erle­di­gen, erle­digt die Stadt im „XXL“- Format:

Mehr als 693.000 Quadratmeter wol­len in Ordnung gehal­ten wer­den. Das grüne Kleid der Stadt Korschenbroich erstreckt sich unter ande­rem über die Außenflächen von Verwaltungsgebäuden, Schulen und KiTas, über Sportanlagen, Spiel- und Bolzplätze sowie die Parkanlagen, Friedhöfe und das Straßenbegleitgrün.

Darum küm­mern sich 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unter­schied­li­chen Einsatzgebieten und Teams“, erklärt Björn Pucknus, Leiter des Amtes für Grünpflege und Baubetrieb. Eines die­ser Teams besteht aus Klaus Schmitz, Patrick Borger und Marcel Pflipsen. „Heute brin­gen wir das Umfeld des Bahnhofs Korschenbroich in Ordnung und schauen nach den Bäumen, dass keine Äste in den Straßenraum ragen“, erzählt Schmitz, nach­dem er den Freischneider aus­ge­schal­tet und abge­setzt hat.

Mit dem Gerät hat er den Vorplatz des Heimatmuseums bear­bei­tet, wäh­rend sich seine Kollegen um die Beete geküm­mert haben. Das Trio arbei­tet gerne zusam­men drau­ßen an der fri­schen Luft. „Es ist eine tolle und sehr dank­bare Aufgabe die Stadt zu ver­schö­nern, in der man selbst wohnt“, fin­det Marcel Pflipsen. Beete anle­gen, Neues schaf­fen – das berei­tet ihm sogar noch am Feierabend im eige­nen Garten Freude. Auch Patrick Borger, der über ein Schulpraktikum im Garten- und Landschaftsbau auf direk­tem Wege sei­nen Traumberuf fand, erfreut sich auf sei­ner Dachterrasse auch nach Dienstschluss an der Blütenpracht und dem Pflücksalat aus dem Hoch-Beet.

Bei blauem Himmel und Temperaturen um die 20 Grad ist das abwechs­lungs­rei­che Arbeiten beson­ders ange­nehm. Aber auch bei Kälte, Regen oder Hitze wird nicht geme­ckert. Sorgen machen sich die Landschaftsexperten dann höchs­tens um „ihre“ Pflanzen. „In den ver­gan­ge­nen bei­den Jahren sind wir mit dem Wässern kaum nach­ge­kom­men, wahr­schein­lich müs­sen wir in Zukunft ver­mehrt Gehölze set­zen, die bes­ser mit Hitze und Trockenheit zurecht kom­men“, schätzt Klaus Schmitz.

Er freut sich über Bürgerinnen und Bürger, die sich für „ihren Baum vor der Haustür“ mit ver­ant­wort­lich füh­len und sich in lan­gen Trockenperioden am Wässern betei­li­gen. Auch Pflanzenspender – vom Gartenbaubetrieb bis zum Heimatverein – hel­fen mit, Korschenbroich auf­blü­hen zu lassen.

Anlass zum Ärger gibt es sel­te­ner – immer dann, wenn Menschen unacht­sam sind. „Gerade letzte Woche haben wir eine neue Rasenfläche auf dem alten Pescher Friedhof ange­legt“, berich­tet Patrick Borger, „das ist deut­lich erkenn­bar, trotz­dem sind schon meh­rere fri­sche Radreifenspuren darin.“

Über weg­ge­wor­fe­nen Müll wol­len sich die Männer nicht auf­re­gen. Generell haben Sie den Eindruck, dass ihre Arbeit vom über­wie­gen­den Teil der Bevölkerung wert­ge­schätzt wird. „Wir freuen uns ja selbst auch, wenn alles schön ist“, so die ein­hel­lige Meinung.

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