Kaarst – Neue Regelungen für Schulen und Betreuung

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Mit der aktua­li­sier­ten Fassung der CoronaSchutzverordnung wird sich die Situation in den Kaarster Schulen und in der Kinderbetreuung ab der kom­men­den Woche verändern.

In einem ers­ten Schritt wer­den die wei­ter­füh­ren­den Schulen ab Donnerstag, 23. April 2020, für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen öffnen.

Dies bedeu­tet für Kaarst: Die bei­den Gymnasien kön­nen von den Abiturjahrgängen besucht wer­den (auf frei­wil­li­ger Basis, aber mit Abmeldepflicht), die Gesamtschule von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10, an der Realschule wer­den die 10. Klassen beschult.

Um den Schulbetrieb zu ermög­li­chen, wer­den die Lehrer ab Montag, 20. April 2020, die not­wen­di­gen orga­ni­sa­to­ri­schen Voraussetzungen für den Schulbetrieb schaf­fen. Die Stadt Kaarst als Schulträger garan­tiert die Einhaltung der vor­ge­schrie­be­nen Hygienemaßnahmen. „In allen Klassenräumen ste­hen Waschbecken und Seifen zur Verfügung, die Abstände der Tische wur­den ver­grö­ßert. Wir wer­den alle Kontaktflächen täg­lich des­in­fi­zie­ren“, sagt Michael Wilms, Leiter des Schulverwaltungsamts.

Der Schulbusverkehr ist sicher­ge­stellt. Allerdings bit­tet die Stadt darum, bevor­zugt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kom­men. In den Bussen soll­ten Atemschutzmasken ver­wen­det werden.

Die Kaarster Grundschulen blei­ben hin­ge­gen auf­grund der ges­tern getrof­fe­nen Vereinbarungen zunächst noch geschlos­sen. Sollte die Entwicklung der Infektionsraten es zulas­sen, dann wer­den die Grundschulen schritt­weise ab dem 4. Mai 2020 geöff­net – vor­ran­gig für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4.

Notbetreuung von Kindern (Kitas/​Kindertagespflege/​Schulen/​OGS)

Die ges­tern getrof­fene Vereinbarung erwei­tert ab dem 23. April auch den Personenkreis, der einen Anspruch auf einen Platz in der Notbetreuung hat (s.u.). Die Übersicht der Berufsgruppen befin­det sich auf der Homepage der Stadt Kaarst. Dort ist auch die not­wen­dige Bescheinigung hin­ter­legt, der vom Arbeitgeber abge­zeich­net wer­den muss.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Kaarst, Dr. Sebastian Semmler, appel­liert wei­ter­hin an die Eltern, vom Recht der Notbetreuung nur nach sorg­fäl­ti­ger Abwägung Gebrauch zu machen.

Abstandsregeln sind in der Kinderbetreuung kaum umsetz­bar, ins­be­son­dere in den Kitas und der Kindertagespflege. Deshalb steigt mit jedem zusätz­li­chen Kind in den Notgruppen selbst­ver­ständ­lich auch das Infektionsrisiko. Wir wer­den unsere Einrichtungen und die Erzieher best­mög­lich auf die neue Situation vorbereiten.“

Vor allem die Ausweitung des Betreuungsanspruchs für fol­gende Berufsgruppen wird den Personenkreis erweitern:

  • Forschung und Entwicklung im Bereich der Natur‑, Ingenieur‑, Agrarwissenschaften und Medizin
  • Herstellung von che­mi­schen Grundstoffen, Düngemitteln und Stickstoffverbindungen, Grundstoffen in Primärformen und syn­the­ti­schem Kautschuk in Primärformen
  • Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln
  • Herstellung von Textilien
  • pri­vate Wach- und Sicherheitsdienste
  • Rechtsberatung
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