Frau spa­ziert in Grevenbroich über Gleise – Bundespolizei warnt vor Gefahren

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf, Neuss, Grevenbroich (ots) Eine Frau (59) spa­zierte Donnerstagmorgen (16. April) um 7.10 Uhr am Bahnübergang Kapellen-​Wevelinghoven durch die Bahngleise. 

Ein Lokführer einer Regionalbahn sah die Frau, lei­tete eine Schnellbremsung ein und kam recht­zei­tig zum Halten. Es ent­stan­den keine Personen- oder Sachschäden. Gegen die 59-​Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die 59-​Jährige wurde von dem Lokführer der RB 39 kurz vor dem Bahnübergang Kapellen-​Wevelinghoven in Richtung Neuss Hauptbahnhof im Gleisbereich gesich­tet. Nachdem er die Schnellbremsung ein­lei­tete und hin­ter ihr zum Stehen kam, ließ sie sich nicht beir­ren und setzte ihren Weg durch den Gleisbereich fort. Die alar­mierte Bundespolizei stellte die Frau, holte sie von den Gleisen und belehrte sie über die Gefahren, die der Bahnverkehr mit sich bringt.

Zunächst konnte die 59-​Jährige die Aufregung nicht nach­voll­zie­hen, als ihr die Gefahren für sie sowie für andere erläu­tert wur­den, war sie ein­sich­tig und bereute ihr Fehlverhalten. Sie gab an ent­lang der Schienen nach der nächs­ten Haltestelle Ausschau gehal­ten zu haben.

Die Beamten stell­ten in dem aus­ge­brems­ten Zug keine ver­letz­ten Personen fest. Sachschäden konn­ten eben­falls aus­ge­schlos­sen wer­den. Gegen die Frau wird nun wegen des gefähr­li­chen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren im Bahnverkehr. Bitte ver­su­chen sie weder Wege über die Gleise abzu­kür­zen noch sich aus sons­ti­gen Gründen im Gleisbereich auf­zu­hal­ten. Das Betreten der Bahnanlagen ist gefähr­lich und ver­bo­ten. Nicht ohne Grund! Züge haben einen lan­gen Bremsweg, eine große Sogwirkung und kön­nen nicht aus­wei­chen. Unterschätzen Sie die Gefahren nicht. Sie kön­nen töd­lich enden.

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