Grevenbroich – Aufwändige Brandbekämpfung von Altholzlager

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Kapellen – Zu zwei ver­meint­lich getrennte Einsatzstellen ent­sandte die Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss am Ostersamstag gegen 17:30 Uhr Feuerwehrkräfte aus Grevenbroich und Korschenbroich.

Mit dem Eintreffen der ers­ten Einsatzkräfte ent­pupp­ten sich die ver­meint­lich unter­schied­li­chen Einsatzstellen als ein und der selbe Brand eines aus­ge­dehn­ten Altholz- und Gestrüpp-​Stapels, der dar­auf­hin von bei­den Wehren gemein­sam bekämpft wurde.

Anrufer hat­ten der Leitstelle einer­seits einen Feldbrand bei Lüttenglehn, ande­rer­seits bren­nen­den Unrat an einem Tulpenfeld an der Kapellener Talstraße gemel­det. Tatsächlich aber war ein rund 30 x 20 Meter gro­ßer Haufen aus tro­cke­nem Holz und Gestrüpp an einem Landwirtschaftsbetrieb neben der Autobahn 46 bei Kapellen in Brand gera­ten, den die Einsatzkräfte auf­grund des hoch auf­stei­gen­den Qualms auf Sicht anfah­ren konnten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus bei­den Kommunen schlu­gen die Flammen meh­rere Meter hoch aus dem kno­chen­tro­cke­nen Altholzstapel und droh­ten auf umste­hende Bäume und wei­tere Restholzhaufen in der Nähe über­zu­grei­fen. Zudem zog der Rauch Richtung Autobahn und Kapellen.

Um die Ausbreitung des Brandes zu ver­hin­dern, bekämpf­ten die Einsatzkräfte die Flammen zeit­wei­lig mit vier Strahlrohren. Dabei gin­gen die Trupps wegen der star­ken Rauchentwicklung mit schwe­rem Atemschutz vor. Wegen der begrenz­ten Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung am Brandort, ver­sorg­ten Helfer bei­der Wehren die Einsatzstelle mit zwei Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr

Rund zwei Stunden nach dem Alarm waren die letz­ten bren­nen­den Holzreste aus­ein­an­der­ge­zo­gen, das Feuer gelöscht und die Einsatzkräfte aus bei­den Wehren konn­ten wie­der in ihre Standorte abrü­cken. Insgesamt waren rund 40 Helfer aus Grevenbroich, Kapellen sowie aus Liedberg, Glehn und Korschenbroich.

Brandbekämpfung Altholzlager. Foto: FW Grevenbroich

Zur Ursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Aussagen machen.

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