Landrat appel­liert, die Anti-​Corona-​Regeln auch über Ostern kon­se­quent einzuhalten

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ostern in der Corona-​Krise: Familien kön­nen sich nicht besu­chen, der tra­di­tio­nelle Ostergottesdienst oder das Treffen von Freunden dür­fen nicht stattfinden. 

Auch wenn es zu Ostern beson­ders schwer fällt, müs­sen wir wei­ter alles dafür tun, den Anstieg der Neuinfektionen zu ver­lang­sa­men”, appel­liert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke vor dem Fest, die Kontaktverbote wei­ter kon­se­quent einzuhalten.

Ich bin dank­bar, dass sich der Großteil der Bevölkerung bei uns an die Kontaktbeschränkungen hält. So ist die Zahl der akut am Corona-​Virus erkrank­ten Menschen im Rhein-​Kreis Neuss in den letz­ten Tagen auch recht sta­bil. Wir sind also auf dem rich­ti­gen Weg; wir sind aber noch lange nicht am Ziel die­ses Weges”, sagt Petrauschke und macht deut­lich, dass es der­zeit kei­nen Grund zur Entwarnung gibt.

Täglich wer­den dem Rhein-​Kreis Neuss wei­ter Neuinfektionen bekannt, und Virologen erwar­ten die Höchstzahl an Infizierten – ins­be­son­dere auch an schwer Erkrankten – erst für den Mai. „Daher berei­ten wir uns zum Beispiel mit Vorsichtmaßnahmen für den Krankenhaus- und Pflegebereich auch für den Fall vor, dass sich die Situation noch deut­lich zuspitzt”, berich­tet der Landrat.

Gerade mit Blick auf die anste­hen­den Ostertage, so Petrauschke, gelte es daher für alle, sich wei­ter an die Verhaltensregeln zu hal­ten: Direkte Familienkontakte soll­ten nur im Rahmen der Familienmitglieder statt­fin­den, die in einem Haushalt leben. Alle dar­über hin­aus­ge­hen­den Besuche von Verwandten, aber auch von Freunden soll­ten unterbleiben.

Wenn die Wohnung ver­las­sen wird, zum Spazierengehen etwa, dann nur mit dem Sicherheitsabstand von zwei Metern zu ande­ren Menschen. Petrauschke: „Lassen Sie jetzt nicht nach. Bleiben Sie Ostern mög­lichst zu Hause und ver­mei­den Sie alle Kontakte, die nicht not­wen­dig sind. Lassen Sie uns gemein­sam durch­hal­ten und so unsere Gesundheit und das Leben derer, die beson­ders gefähr­de­tet sind, schützen.”

(110 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)