Rhein-​Kreis Neuss – Corona-​Krise: Fallzahlen ent­wi­ckeln sich hoff­nungs­voll – keine Entwarnung

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Rhein-​Kreis Neuss – Nach vor­lie­gen­den Informationen, und eige­ner Auswertung durch die Redaktion von Klartext​-NE​.de, ist eine posi­tive Entwicklung in der Corona-​Krise erkenn­bar. Jedoch ver­bie­tet sich in der gegen­wär­ti­gen Situation eine zu opti­mis­ti­sche Erwartungshaltung.

Kurz gesagt: Die Verhaltensregeln, Hygienemaßnahmen und Einschränkungen zei­gen erste Wirkungsansätze. Daher ist noch für einige Zeit Zurückhaltung ange­sagt. Werden jetzt und in der nähe­ren Zukunft sel­bige aus­ge­setzt oder igno­riert, kann sich das Virus erneut ver­brei­ten. Die Folgen wäre unab­seh­bar und die Einschränkungen müss­ten ver­schärft wer­den.

Es ist zwin­gend erfor­der­lich, die gege­be­nen Empfehlungen und Hinweise auch in den nächs­ten Wochen zu berück­sich­ti­gen.

Die zu die­sem Thema erstellt Grafik wird jedoch nicht ver­öf­fent­licht. Die Begründung:

Es zeigt sich ein posi­ti­ver Trend in der Corona-​Krise. Dennoch ver­zichte ich auf eine Veröffentlichung der gra­fi­schen Darstellung. Es ist zu befürch­ten, dass diese als Vorwand genutzt wird um die bis­he­ri­gen Verhaltensregeln zu igno­rie­ren. „Es sieht ja bes­ser aus ..” das mag so erschei­nen, ist es aber nicht. Das Virus ist noch immer prä­sent und eine erneute Verbreitung ist jeder­zeit mög­lich.

Halten Sie sich bitte wei­ter­hin an die Verhaltensregeln, Hygienemaßnahmen und beach­ten die Einschränkungen.

Danke
Robert Schilken – Herausgeber Klartext​-NE​.de

Auch Landrat Petrauschke äußerte sich zu die­sem Thema:

Die Zahl der aktu­ell am Coronavirus Erkrankten ist im Rhein-​Kreis Neuss in den letz­ten Tagen recht sta­bil. Dies zeigt, dass die Einschränkungen im öffent­li­chen Leben rich­tig sind und erste Wirkung zei­gen. Zudem bestä­tigt es uns darin, dass wir im Rhein-​Kreis Neuss bei begrün­de­ten Verdachtsfällen nach den Empfehlungen des Robert-​Koch-​Institutes umfas­send und schnellst­mög­lich tes­ten sowie von Anfang an kon­se­quent Infektionsketten durch­bro­chen haben, indem in Zusammenarbeit mit den kom­mu­na­len Ordnungsämtern Quarantänen ange­ord­net wur­den.

Wir sind aber noch lange nicht über den Berg. Uns wer­den wei­ter täg­lich Neuinfektionen bekannt. Virologen erwar­ten die Höchstzahl an Infizierten und ins­be­son­dere auch an schwer Erkrankten erst für den Mai. Daher berei­ten wir uns schon jetzt mit Vorsichtmaßnahmen wie der Planung eines Behelfskrankenhauses für den Fall vor, dass sich die Situation deut­lich zuspitzt. Die Gesundheit der Menschen steht dabei immer im Mittelpunkt.

Gerade mit Blick auf die anste­hen­den Ostertage gilt es aber, dass sich alle wei­ter an die Verhaltensregeln hal­ten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es drin­gend not­wen­dig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eige­nen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu ande­ren Menschen. Waschen Sie häu­fig die Hände, grei­fen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vor­he­ri­ges Händewaschen. Beachten Sie die bekann­ten Hygienemaßnahmen. Nur so kön­nen wir die Ausbreitung des Coronavirus ein­däm­men.

Ich bin dank­bar, dass sich der Großteil der Bevölkerung hieran hält. Wir dür­fen hier aber nicht nach­las­sen. Gemeinsam wer­den wir diese Ausnahmesituation gut über­ste­hen.“

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