Jüchen – COVID-​19-​Coronavirus – Sportbetrieb ruht vor­erst voll­stän­dig

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Jüchen – Mit dem Inkrafttreten der Coronaschutzverordnung ist jeg­li­cher Sportbetrieb auf und in allen öffent­li­chen und pri­va­ten Sportanlagen unter­sagt.

Das glei­che gilt für Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sons­ti­gen Sport- und Freizeiteinrichtungen. Bürgermeister Harald Zillikens und Heinz Kiefer, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Jüchen, sind sich einig, dass die Herausforderungen, die durch die Ausbreitung des Coronavirus an den orga­ni­sier­ten Sport gestellt wer­den, gewal­tig sind. Beide bit­ten in die­sem Zusammenhang auch wei­ter­hin um einen umsich­ti­gen und sen­si­blen Umgang mit der aktu­el­len Situation und wei­sen dar­auf hin, dass jeder im täg­li­chen Leben sorg­sam und eigen­ver­ant­wort­lich damit umge­hen muss.

Das Vereinsleben in den Sportvereinen steht bis auf Weiteres, min­des­tens bis zum 19. April 2020, still. Ob es ab dem 20. April 2020 zu einer Lockerung des Lockdown-​Modus kommt, ist zum jet­zi­gen Zeitpunkt reine Spekulation und das Nennen eines Datums zudem unse­riös. Uns liegt der Sport am Herzen. Aber jetzt geht es um die Gesundheit und unser aller Wohlergehen. Die Pflegearbeiten auf den Sportanlagen fin­den jedoch wei­ter­hin statt. So wer­den bei­spiels­weise die Kunstrasenplätze wei­ter­hin durch eine Fachfirma gepflegt und auch Wartungsarbeiten getä­tigt.

Stadtsportverbandsvorsitzender Heinz Kiefer und Bürgermeister Harald Zillikens bit­ten um Verständnis für diese außer­ge­wöhn­li­che Situation und loben ins­ge­samt das posi­tive Verhalten des Sports. „Der Zusammenhalt und Sportgeist in der Stadt Jüchen zeigt sich gerade in die­ser Krisensituation”, so Bürgermeister Harald Zillikens. Verstöße wur­den bis­her nicht fest­ge­stellt. „Ehrlichkeit, Flexibilität und Solidarität brau­chen wir jetzt. Wir wer­den auch die Folgen der Coronavirus-​Pandemie bewäl­ti­gen, wenn wir alle Verantwortung für das Gemeinwohl über­neh­men. Behalten wir uns eine posi­tive Lebenseinschätzung in die­ser für uns schwie­ri­gen Zeit“, fügte Kiefer ergän­zend hinzu.

Für den von Bund und Land auf­ge­spann­ten Rettungsschirm sind sowohl gemein­nüt­zige Sportvereine, die einen wirt­schaft­li­chen Geschäftsbetrieb unter­hal­ten, als auch frei­be­ruf­li­che Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betrei­ben, als gemein­nüt­zige Unternehmen oder als Soloselbstständige antrags­be­rech­tigt. Betroffene kön­nen über die NRW-​Soforthilfe 2020 finan­zi­elle Unterstützung durch das Land Nordrhein-​Westfalen bean­tra­gen: www​.wirt​schaft​.nrw/​c​o​r​ona.

Ungeduldig war­ten alle Sportvereine auf die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs. Die ein­zel­nen Sportverbände bera­ten der­zeit, ob die Meisterschaftssaison fort­ge­setzt oder been­det wird. Ob Zuschauer zu den Sportveranstaltungen zuge­las­sen wer­den ist unge­wiss. Möglich ist sogar, dass in den Sommer- und Herbstferien Meisterschaftsspiele nach­ge­holt wer­den.

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