Landeskriminalamt NRW warnt: Betrüger und Trickdiebe geben sich jetzt auch als Ärzte oder medi­zi­ni­sches Fachpersonal aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf (ots) Trickdiebe und Trickbetrüger nut­zen aktu­ell die Angst vor dem Corona-​Virus aus, um vor allem ältere Menschen in ihren Wohnungen zu besteh­len oder zu betrü­gen. Die Straftäter geben sich dabei auch als Ärzte oder medi­zi­ni­sches Fachpersonal aus.

Das Ziel der Täter ist es, in die Wohnung der Opfer zu gelan­gen, um Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen zu ent­wen­den. Mit Ablenkungsmanövern gelingt es ihnen trotz Anwesenheit der Wohnungsinhaber die Wohnung zu durchsuchen.

Neben fal­schen Polizisten, vor­geb­li­chen Handwerkern oder Mitarbeitern der Stadtwerke sind der­zeit auch Betrüger als fal­sche Mitarbeiter vom Gesundheitsamt unter­wegs, die unter ande­rem angeb­lich Geldscheine des­in­fi­zie­ren wollen.

Dazu sollte man wis­sen, dass nie­mand unan­ge­kün­digt Virentests oder Desinfektionsmaßnahmen an der Haustür oder in Ihrer Wohnung durchführt.

Nur wenn man bereits erkrankt ist, es sich um einen beson­de­ren Härtefall han­delt und man bereits einen Arzt oder das Gesundheitsamt infor­miert hat, ist es gele­gent­lich mög­lich, dass ein Arzt oder medi­zi­ni­sches Fachpersonal einen Virentest an der Haustür oder in der Wohnung durch­führt. In der Regel haben sich alle Menschen, bei denen ein Verdacht der Infizierung mit dem Corona-​Virus besteht, bei bestimm­ten Institutionen ein­zu­fin­den, um einen Virentest durch­füh­ren zu las­sen. Die genaue Verfahrensweise erfah­ren Sie im kon­kre­ten Bedarfsfall bei Ihrem zustän­di­gen Gesundheitsamt.

Um sich vor Trickdiebstahl und Trickbetrug zu schüt­zen, sollte man fol­gen­des beachten:

  • Geben Sie keine Details zu fami­liä­ren oder finan­zi­el­len Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie nie­mals Unbekannte in Ihre Wohnung.
  • Nutzen Sie einen Türspion und/​oder eine Türsprechanlage.
  • Öffnen Sie Ihre Tür nur mit vor­ge­leg­ter Türsperre. Ist eine Türsperre nicht vor­han­den, spre­chen Sie durch die geschlos­sene Tür.
  • Vergewissern Sie sich beim gerings­ten Zweifel bei der zustän­di­gen Behörde über die Richtigkeit des Besuchs.
  • Lassen Sie sich von kei­ner Ihnen unbe­kann­ten Person die Einkaufstaschen in die Wohnung tragen.
  • Lassen Sie nur dann Handwerker in Ihre Wohnung, wenn sie diese auch bestellt haben oder sie vom Vermieter ange­kün­digt wor­den sind.

Wenn Sie einen Verdacht schöp­fen, ver­stän­di­gen Sie die Polizei über 110.

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