Korschenbroich – Betretungsverbote Alten- und Pflegeheime

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Zur Eindämmung des Coronavirus und zur Unterbrechung von Infektionsketten wur­den vom Land weit­rei­chende Maßnahmen zur Kontaktreduktion getroffen. 

Ziel ist vor allem der Schutz beson­ders gefähr­de­ter Gruppen, wie Bewohner in Pflegeeinrichtungen. Daher wur­den tief­grei­fende Schutzmaßnahmen für diese Pflegeheime ergrif­fen. Diese füh­ren zu erheb­li­chen Kontaktbeschränkungen.

Der Beigeordnete Thomas Dückers weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass das Betreten der Pflegeheime durch Angehörige grund­sätz­lich ver­bo­ten ist. Das Betretungsverbot betrifft auch die Außengelände der Einrichtungen. Auch kön­nen die Bewohner zu Ostern lei­der nicht in die Familien geholt wer­den. Ein Verlassen der Einrichtung ist aus­schließ­lich in Begleitung von ande­ren Bewohnern/​Patienten bzw. von Beschäftigten der Einrichtung möglich.

Wenn nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass ein ziel­ge­rich­te­ter oder inten­si­ver Kontakt außer­halb der Einrichtung auch mit ande­ren Personen bestand, müs­sen die Bewohner und Patienten anschlie­ßend für einen Zeitraum von 14 Tagen den nahen Kontakt mit ande­ren Bewohnern und Patienten in der Einrichtung unter­las­sen. Das bedeu­tet kon­kret: Die sozia­len Kontakte wür­den wei­ter ein­ge­schränkt. Das kann nicht im Interesse der Angehörigen sein.

Dückers hierzu: „Das Besuchsverbot ist für alle Beteiligten schmerz­lich, gerade auch an den anste­hen­den Osterfeiertagen. Der Infektionsschutz hat aber oberste Priorität. Jeder Verstoß erhöht die Gefahr, dass sich die Bewohner und auch das Pflegepersonal infi­zie­ren. Die Beispiele in ande­ren Pflegeeinrichtungen zei­gen, wel­che teils dra­ma­ti­schen Folgen das haben kann. Jeder Besucher hat bei einem Verstoß gegen das Betretungsverbot mit einer Geldbuße von 200 € zu rech­nen. Im Falle einer Infektion droht auch eine straf­recht­li­che Verfolgung.“

Die Stadt Korschenbroich ruft daher aus­drück­lich dazu auf, sich wei­ter­hin an die vom Land auf­ge­stell­ten Regelungen zum Schutz der eige­nen Angehörigen zu hal­ten. Nur so kann ein Ausbruch der Infektion in Pflegeeinrichtungen ver­hin­dert werden.

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