Dormagen – Stadt pflanzt 2000 neue Bäume im Tannenbusch

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Vor allem die bei­den tro­cke­nen Sommer 2018 und 2019 haben viele Pflanzen stark geschä­digt. Zahlreiche Bäume muss­ten gefällt werden. 

Deshalb hat die Stadt Dormagen nun mit den Nachpflanzungen begon­nen. Viele wei­tere wer­den die­ses Jahr fol­gen. Eine Übersicht:

Im Tannenbusch wurde bereits 400 typi­sche Waldsaumsträucher – vor allem Waldhasel, Heckenkirsche, Schlehe, Weißdorn und Pfaffenhütchen – in einem Streifen gepflanzt. Im Herbst fol­gen rund 2000 stand­ort­ge­rechte junge Setzlinge. Im ver­gan­ge­nen Jahr muss­ten dort zahl­rei­che Nadelbäume wegen der Trockenheit und des anschlie­ßen­den Befalls durch den Borkenkäfer gefällt werden.

Diese Fläche wird die­ses Jahr mit stand­ort­ge­rech­ten Baumarten wie­der auf­ge­fors­tet. Wegen der bes­se­ren Anwuchsbedingungen erfolgt die Pflanzung im Herbst. Um auch die bereits vor­ge­nom­me­nen Anpflanzungen zu schüt­zen, wurde ein Zaun um die Fläche gezo­gen. Dieser soll in etwa acht Jahren wie­der ent­fernt werden.

Darüber hin­aus wur­den bereits 300 Sträucher und Gehölze im Waldstreifen zwi­schen Holzweg und Kreisstraße 18 nach­ge­pflanzt. Dort muss­ten im ver­gan­ge­nen Jahr Bergahornbäume gefällt wer­den, die von der Rußrindenkrankheit befal­len waren. Die neuen, an den Standort ange­pass­ten Pflanzen sind vor allem für den Naturschutz und die Vogelwelt wichtig.

Weiterhin wer­den die­ses Frühjahr im Neubaugebiet in Nievenheim 49 Baumbeete bepflanzt. Dafür wird nach den neuen Richtlinien der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) ein grö­ße­rer Bereich als bis­her – bis weit unter die umlie­gen­den Pflasterflächen – mit einem spe­zi­el­len Pflanzsubstrat für jeden Straßenbaum ange­legt. Dadurch kön­nen die Wurzeln bes­ser wach­sen und ver­sor­gen die Bäume mit mehr Nährstoffen. So sol­len Mangelerscheinungen und damit ver­bun­dene Baumkrankheiten ver­mie­den wer­den. Zudem wur­den Baumarten aus­ge­wählt, die an die Klimaerwärmung bes­ser ange­passt sind.

Auf den wei­ter­hin im Bau befind­li­chen neuen Spielplatz Latoursgarten wur­den bereits zehn grö­ßere Bäume und 620 Sträucher und Bodendecker gepflanzt. In Gohr wurde zudem auf 2500 Quadratmetern eine Ausgleichsfläche für das Neubaugebiet west­lich der B477 ange­legt. Die Stadt hat eine insek­ten­freund­li­che und natur­nahe Wiesen- und Kräutermischung ein­ge­sät sowie zusätz­lich 520 Sträucher gepflanzt.

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