Dormagen – Coronavirus: Auswirkungen auf die Abfallentsorgung

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Entsorgung von Abfällen im Rahmen der kom­mu­na­len Abfallentsorgungseinrichtungen ist trotz Corona-​Krise zur­zeit sichergestellt. 

Lediglich kos­ten­lose Zusatzleitungen wie etwa die mobile Altpapiersammlung und das Schadstoffmobil kön­nen vor­über­ge­hend nicht ange­bo­ten wer­den. Das Personal dafür gehört zu den sys­tem­re­le­van­ten Berufen und wird drin­gend benö­tigt, um die Abfallentsorgung der Privathaushalte und Unternehmen sicherzustellen.

Verpackungen aus Pappe und Karton, die über die Altpapiertonne ent­sorgt wer­den, sind immer und ins­be­son­dere zur­zeit ein wich­ti­ges Thema. Durch ver­mehr­tes Online-​Shopping erhöht sich die Menge an Altpapier rasch. Das macht sich auch in der Altpapiertonne bemerk­bar. Deshalb weist die Stadt dar­auf hin, dass die Umstellung einer 120-​Liter-​Altpapiertonne auf 240 Liter sowie bei­spiels­weise bei Mehrfamilienhäusern mit drei 240-​Liter-​Altpapiertonnen (somit 720 Liter) auf 1.100 Liter jeder­zeit kos­ten­los mög­lich ist.

Sollte dies nicht aus­rei­chen, prü­fen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städ­ti­schen Steueramtes, ob eine wei­tere kos­ten­lose grüne Tonne zur Verfügung gestellt wer­den kann. Dies ist jedoch abhän­gig von der Größe der vor­han­de­nen Restmülltonne sowie der Biotonne oder Eigenkompostierung. Anfragen dazu kön­nen per E‑Mail an Steueramt@stadt-dormagen.de gerich­tet werden.

Eine Anlieferung an die Deponie ist zur­zeit eben­falls mög­lich. Wer dies nut­zen möchte, sollte sich vorab über die aktu­el­len Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen des Kreises infor­mie­ren. Diese kön­nen der­zeit vari­ie­ren. Zudem sind Informationen über aktu­elle Einschränkungen im Entsorgungsbereich auf der Homepage des Kreises hier zu fin­den.

Tipp: Bürgerinnen und Bürger, die ihre Kartonagen zer­klei­nern, kön­nen hier­durch das Fassungsvermögen der Altpapiertonne opti­mal aus­nut­zen. Sollte es mög­lich sein, die Altpapiermenge tem­po­rär zu lagern, emp­fiehlt die Stadt diese Vorgehensweise.

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