Jüchen erlässt erste Bußgeldbescheide

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist seit dem 22.03. in Kraft und hat ent­spre­chende Auswirkungen auf fast alle Bereiche des täg­li­chen Lebens.

Insbesondere das bei jun­gen Menschen beliebte Abhängen mit Freunden auf Spielplätzen oder Schulen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, da Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen unter­sagt sind, sofern es sich nicht um Verwandte handelt.

Zur Umsetzung aller in der Schutzverordnung auf­er­leg­ten Maßnahmen kon­trol­liert das Ordnungsamt der Stadt seit der ver­gan­ge­nen Woche das gesamte Stadtgebiet an allen Tagen, auch am Wochenende, mit meh­re­ren Streifenteams im Schichtdienst. In den ers­ten Tagen wurde Personen bei Verstößen in einer Gefährdungsansprache auf ihr Fehlverhalten hingewiesen.

Seit Wochenanfang ahn­det die Stadtverwaltung nun­mehr kon­se­quent und ohne Ausnahme jeg­li­che Missachtung der Bestimmungen der Coronaschutzverordnung. Am gest­ri­gen Abend wur­den ins­ge­samt drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

  • In Hochneukirch hat­ten sich gegen 18.00 Uhr 4 Personen im Alter von 15 – 18 Jahren in einem Wäldchen in der Verlängerung der Siemensstraße getroffen.
  • In Otzenrath nutz­ten gegen 19.15 Uhr 5 Personen zwi­schen 17 – 19 Jahren ein Betriebsgelände des städ­ti­schen Abwasserbetriebs als Treffpunkt. Bei der Kontrolle durch das Ordnungsamt wurde zudem ein Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz ‑Besitz von Marihuana- fest­ge­stellt und die Polizei zwecks Einleitung eines Strafverfahrens hinzugezogen.
  • Ebenfalls konnte am glei­chen Abend um 20.00 Uhr wie­derum in der Nähe des Hochneukirchener Gewerbegebietes eine Gruppe von 6 Personen aus Mönchengladbach fest­ge­stellt werden.

In allen Fällen han­delte es sich um Verstöße gegen § 12 Absatz 1 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus. Bei allen Verfahren sieht der Bußgeldkatalog eine Geldbuße von 200,– Euro je Person und Verstoß vor.

Die weit über­wie­gende Zahl unse­rer Bürgerinnen und Bürger hält mit gro­ßer Disziplin die Vorgaben ein. Allerdings gibt es immer noch Uneinsichtige, die durch ihr Verhalten nicht nur ihre eigene Gesundheit gefähr­den, son­dern durch den arg­lo­sen Umgang mit den Schutzbestimmungen auch andere gefähr­den. Deshalb rich­tet Bürgermeister Harald Zillikens noch ein­mal einen Appell an die Jüchener Bürgerinnen und Bürger:

Bitte beach­ten sie die Auflagen der Schutzverordnung zu ihrer eige­nen Sicherheit und der Sicherheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Meine Mitarbeiter sind ange­hal­ten, bei allen Verstößen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten“.

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