Korschenbroich – Bezirksregierung geneh­migt den städ­ti­schen Haushalt 2020

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die Bezirksregierung Düsseldorf hat mit Schreiben vom 31. März 2020 den Haushalt der Stadt Korschenbroich für das Jahr 2020 sowie die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes 2012 bis 2021 genehmigt. 

Die Stadt Korschenbroich nimmt seit 2012 frei­wil­lig am Stärkungspakt Stadtfinanzen des Landes Nordrhein-​Westfalen teil. Dadurch erhält die Stadt Korschenbroich Konsolidierungshilfen des Landes um einen aus­ge­gli­che­nen Haushalt zu errei­chen. Die Konsolidierungshilfen wer­den in die­sem Jahr letzt­ma­lig berücksichtigt.

Ab dem kom­men­den Jahr wird der Haushaltsausgleich ohne Berücksichtigung der Konsolidierungshilfe aus­ge­wie­sen. Das Haushaltsjahr 2019 kann vor­aus­sicht­lich mit einem Haushaltsüberschuss abge­schlos­sen wer­den. Damit kann die Stadt Korschenbroich bereits zum drit­ten Mal in Folge ein posi­ti­ves Jahresergebnis vor­wei­sen. Auch für das aktu­elle Haushaltsjahr sieht die Planung einen Haushaltsüberschuss vor.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher sieht Korschenbroich auf einem guten Weg: „Ich bin sicher, dass sich die Verantwortlichen der Stadt aus Politik und Verwaltung wei­ter­hin mit hohem Engagement den Herausforderungen stel­len wer­den und nicht nach­las­sen im Bemühen, den Haushaltsausgleich zu fes­ti­gen.“ Der Beigeordnete Stadtkämmerer Thomas Dückers begrüßt die Genehmigung des Haushaltes, da die Stadt nach Veröffentlichung hand­lungs­fä­hi­ger ist.

In Übereinstimmung mit der Bezirksregierung räumt Dückers ein, dass die Folgen der Corona-​Pandemie ein noch nicht bezif­fer­ba­res Risiko für den Haushalt 2020 dar­stel­len: „Die aktu­elle Situation und die ergrif­fe­nen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-​Virus haben die Voraussetzungen für das aktu­elle Haushaltsjahr voll­kom­men ver­än­dert. Der Schaden für die Wirtschaft wird sich auch nega­tiv auf die Finanzen der Stadt Korschenbroich aus­wir­ken. Die Schwere hängt maß­geb­lich von der Dauer der Maßnahmen ab.

Aktuell arbei­ten Bund, Länder und Kommunen an der Bewältigung die­ser Krise. Zu einem spä­te­ren Zeitpunkt wird erst eine finanz­po­li­ti­sche Bestandsaufnahme mög­lich sein. Klar muss sein, dass die Kommunen die finan­zi­elle Folgen nicht alleine tra­gen können.“

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