Rhein-​Kreis Neuss: Zahl der Todesfälle steigt auf sechs – 112 Genesungen – 243 Infektionen – 1.065 Personen in Quarantäne

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Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss ist bei 243 aktu­ell erkrank­ten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Eine 88-​jährige Frau und ein 85-​jähriger Mann aus Neuss sind an den Folgen der Viruserkrankung ver­stor­ben.

Beide lit­ten an Vorerkrankungen und wohn­ten im Seniorenheim St. Hubertusstift. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf ins­ge­samt sechs. Kreisweit 112 Personen sind bereits wie­der von der Infektion gene­sen.

Von den aktu­ell mit dem Virus infi­zier­ten Personen woh­nen 102 in Neuss, 37 in Grevenbroich, 30 in Dormagen, 25 in Meerbusch, 16 in Kaarst, 15 in Korschenbroich, 11 in Jüchen und 7 in Rommerskirchen. Insgesamt wur­den somit 361 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-​Kreis Neuss bestä­tigt.

1.879 Personen konn­ten bereits wie­der aus der Quarantäne ent­las­sen wer­den, da sie nach Ablauf der 14-​tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeig­ten. Aktuell sind noch 1 065 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Im Seniorenheim St. Hubertusstift in Neuss ist nach den Ergebnissen der Testungen bei aktu­ell 33 Bewohnern und 17 Mitarbeitern eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Die ärzt­li­che Versorgung ist in der Einrichtung sicher­ge­stellt. Die WTG-​Behörde und das Gesundheitsamt des Kreises sind im engen Austausch mit der Einrichtungsleitung um eine wei­tere Ausbreitung des Virus zu ver­hin­dern.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke appel­liert wei­ter an die Bevölkerung sich an Verhaltensregeln zu hal­ten: „Ich rufe noch­mals drin­gend auf:

Es hängt jetzt von jedem ein­zel­nen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es drin­gend not­wen­dig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu ande­ren Menschen. Waschen Sie häu­fig die Hände, grei­fen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vor­he­ri­ges Händewaschen.

Beachten Sie die bekann­ten Hygienemaßnahmen. Nur so kön­nen wir errei­chen, dass sich das Virus nicht wie bis­her ver­brei­tet. Ich habe kei­ner­lei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern ver­sam­meln und die im Interesse der Allgemeinheit drin­gend not­wen­dige Zurückhaltung fehlt.”

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags – frei­tags von 8 – 18 Uhr sowie sams­tags und sonn­tags von 9 – 18 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

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