Dormagen – Hotline der Stadt wurde bereits rund 1200 Mal kontaktiert

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Nachdem der lan­des­weite Erlass zur Schließung der Schulen und Kindergärten kam, stand die Bürger-​Hotline nicht mehr still. Rund 1200 Anrufe haben die städ­ti­schen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits ent­ge­gen­ge­nom­men, beant­wor­tet oder weitervermittelt.

In einem Drei-​Schichten-​Modell betreuen täg­lich wech­selnd rund 15 Personen das Bürgertelefon, ins­ge­samt haben sich 40 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frei­wil­lig gemel­det, um zu helfen.

Viele Anrufer benö­ti­gen einen Rat, wie sie ihre Situation meis­tern kön­nen oder sind unsi­cher, was noch erlaubt ist und was nicht. Andere brau­chen die Hilfe von Ehrenamtlichen, da sie bei­spiels­weise nicht mehr ein­kau­fen gehen kön­nen, sol­len oder wol­len. Wieder andere benö­ti­gen ein­fach nur ein offe­nes Ohr. „Es ist uns als Stadt sehr wich­tig, für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein.

Es sind schwere Zeiten, die uns alle ver­un­si­chern“, sagt Renate Dixon, die gemein­sam mit Julia Stöcker die Bürger-​Hotline lei­tet. „Wir hel­fen, wo wir können.“

Viele Fragen dreh­ten sich zunächst um die Kinderbetreuung, wel­che Geschäfte noch geöff­net hat­ten und um wirt­schaft­li­che Fragen, Sorgen und Nöte. Es folg­ten wei­tere Schließungen und das Kontaktverbot. Auch wol­len viele wis­sen, wie sie wich­tige Termine im Rathaus den­noch wahr­neh­men können.

Nach zwei Wochen geht nun der Andrang etwas zurück. „Das ist ein gutes Zeichen. Viele Bürgerinnen und Bürger wer­den sich mitt­ler­weile an die neue Situation gewöhnt und ihren Alltag orga­ni­siert haben“, sagt Dixon. Deshalb wur­den jetzt auch die Zeiten für die Hotline angepasst.

Die Hotline ist mon­tags bis frei­tags von 8 bis 18 Uhr sowie sams­tags von 10 bis 14 Uhr tele­fo­nisch unter 02133 257 555 erreichbar.

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