Bürgermeisterin lobt Disziplin der Kaarster Bürger

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Keine Bußgelder, kaum nen­nens­werte Verstöße: Die erste Woche der erwei­ter­ten Kontaktsperre hat aus Sicht der Stadtverwaltung gut funktioniert.

Ich möchte mich bei allen Kaarsterinnen und Kaarstern bedan­ken. Diese Situation stellt uns alle vor eine gewal­tige Herausforderung. Privat und beruf­lich wer­den wir aus unse­ren gewohn­ten Abläufen geris­sen. Bisher gelingt es den Bürgern aber, die Regeln zu befolgen.

Ich möchte ange­sichts der wei­ter­hin stei­gen­den Infektionszahlen im Rhein-​Kreis Neuss und in der Region aber drin­gend an alle appel­lie­ren, wei­ter­hin alle unnö­ti­gen Kontakte zu ver­mei­den“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus. Das Kaarster Ordnungsamt wird auch am Wochenende wei­ter die Einhaltung der ver­schärf­ten Regeln kon­trol­lie­ren, der Außendienst wurde per­so­nell verstärkt.

Die Kaarster Soforthilfen für die lokale Wirtschaft sind der­weil gut gestar­tet. Zahlreiche Anträge auf Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlung und Stundung ande­rer Abgaben wur­den gestellt und bear­bei­tet. „Diese unbü­ro­kra­ti­sche Hilfe kommt an“, sagt Nienhaus. „Sie wird aller­dings nicht rei­chen, um ins­be­son­dere den Einzelhandel auf Sicht zu ret­ten. Wir arbei­ten des­halb im Hintergrund an einer Möglichkeit, neue Vertriebswege aufzuzeigen.

Vorerst haben wir einen Marktplatz auf unse­rer Homepage zen­triert, der alle Geschäfte auf­führt, die ihre Waren oder Dienstleistungen trotz Corona wei­ter­hin anbie­ten. Die Kaarster wol­len den loka­len Handel stüt­zen, und ich bin sehr froh, dass diese Plattform genutzt wird. Rund 50 Unternehmen sind dort bereits vertreten.“

Gute Nachrichten gab es ges­tern für die Kaarster Familien. Alle Elternbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS wer­den im April aus­ge­setzt. Die städ­ti­schen Kitas wer­den zudem kei­nen Beitrag für das Mittagessen erhe­ben – mit den freien Trägern wird nach einer ver­gleich­ba­ren Lösung gesucht. „Das ist ein posi­ti­ves Signal, und für Familien auch finan­zi­ell in die­ser Situation eine Erleichterung“, sagt Nienhaus.

Aktuell geht die Stadtverwaltung davon aus, dass Schulen, Kitas und Kindertagespflege bis zum Ende der Osterferien geschlos­sen blei­ben. Sollte sich eine andere Perspektive erge­ben, müsste ggf. auch über die Beiträge neu bera­ten werden.

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