Korschenbroich: Eltern zah­len im April keine Gebühren für KiTa, OGTS und Tagespflege – Nachtrag

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die kom­mu­na­len Spitzenverbände haben sich mit der Landesregierung auf fol­gen­den Kompromiss für den Monat April ver­stän­digt: Die Kommunen ver­zich­ten im April auf die Erhebung der Beiträge in den oben genann­ten drei Betreuungsformen.

Die Einnahmeausfälle tra­gen Kommunen und Land jeweils zur Hälfte. Die Eltern ver­zich­ten auf eine Rückerstattung der Beiträge für die bei­den letz­ten Wochen im März. Im Ergebnis führt das dazu, dass alle Beteiligten (Land, Kommunen und Eltern) sich die Ausfälle zu je einem Drittel teilen.

Die Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben, wer­den nicht zu Beiträgen her­an­ge­zo­gen. Sie wer­den erlas­sen. Das ist ein gutes Zeichen und ein guter Kompromiss dahin­ge­hend, dass alle Beteiligten in einer schwe­ren Zeit die Verantwortung gemein­sam übernehmen.

Bürgermeister Marc Venten begrüßt die Entscheidung der Landesregierung aus­drück­lich: „Die Eltern in Korschenbroich ver­hal­ten sich vor­bild­lich und betreuen ihre Kinder zu Hause. Sie tra­gen so erheb­lich dazu bei, dass sich der Corona-​Virus lang­sa­mer ausbreitet.“

Ergänzung 31.03.2020

Für die Aussetzung der Gebühren für den Monat April im Bereich OGTS wurde eine Dringlichkeitsentscheidung not­wen­dig. Nach den Vorgaben der Gemeindeordnung kann der Bürgermeister eine sol­che Entscheidung mit einem Ratsmitglied tref­fen und dem Stadtrat in sei­ner nächs­ten Sitzung zur Genehmigung vor­lie­gen. Die Dringlichkeit ist gebo­ten, weil die Beiträge zeit­nah fäl­lig wer­den. Durch die getrof­fene Dringlichkeitsentscheidung wer­den die ent­spre­chen­den Beiträge nicht ein­ge­zo­gen. Dies erfolgt unanbhän­gig davon, ob ein Kind die Notbetreuung auf­ge­sucht hat.

Die Dringlichkeitsentscheidung in vol­lem Wortlaut fin­den Sie hier. (pdf

(441 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)