Kontaktverbot in NRW: ÖPNV-​Nutzung bleibt zuläs­sig – Rheinbahn fährt weiter

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch – Die Landesregierung hat ein weit­rei­chen­des Kontaktverbot für Nordrhein-​Westfalen per Rechtsverordnung erlas­sen, das seit die­ser Woche gilt. Die Nutzung des öffent­li­chen Personen-​Nahverkehrs bleibt zulässig.

Dazu sagte NRW-​Ministerpräsident Armin Laschet: „Das Aufrechterhalten des öffent­li­chen Personen-​Nahverkehrs ist eine Aufgabe, die gerade der Bekämpfung der Pandemie dient.“ Und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel for­derte dazu auf, Bus und Bahn nur noch für unver­zicht­bare Fahrten zu nutzen.

Mit dem ÖPNV sol­len Mitarbeiter des medi­zi­ni­schen Dienstes oder von Infrastruktur-​Einrichtungen, zu denen etwa auch Polizei, Feuerwehr oder Müllabfuhr gehö­ren, zur Arbeit kom­men. Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, sagte: „Wir beför­dern aktu­ell natür­lich sehr viel weni­ger Fahrgäste als sonst – aber wir sind und blei­ben da, um die­je­ni­gen zu beför­dern, die gerade drin­gend gebraucht werden.“

Er bedankte sich bei allen Rheinbahn-​Kunden, die in die­sen Zeiten beson­nen und ver­ant­wor­tungs­be­wusst über die Nutzung des ÖPNV ent­schei­den würden.

Seit Mittwoch, 18. März, fährt die Rheinbahn jeden Werktag nach Samstagsfahrplan und sonn­tags nach Sonntagsfahrplan. Auf Basis von Fahrgastzählungen und in Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf wird das Nachtfahrangebot der Rheinbahn ergän­zend angepasst:

Ab Montag, 30. März, fah­ren wir zunächst bis Samstag, 19. April, mon­tags bis sams­tags wei­ter nach Samstagsfahrplan. Die Nachtexpress- und DiscoBuslinien fah­ren nicht mehr. Der Abendverkehr endet frei­tags und sams­tags wie an den regu­lä­ren Werktagen Montag bis Donnerstag. Sonntags gilt wei­ter­hin der Sonntagsfahrplan.

Wir fah­ren wei­ter­hin mit einem ange­mes­se­nen Angebot und bie­ten auf aus­ge­wähl­ten Linien wie der Linie U76 mor­gens Verstärkerfahrten an, damit unsere Fahrzeuge zur Stoßzeit mög­lichst nicht zu aus­ge­las­tet sind“, so Klaus Klar. „Herzlichen Dank an unsere Rheinbahnerinnen und Rheinbahnern, die jeden Tag dafür sor­gen, dass wir fahren!“

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