Stadt Kaarst setzt Kontaktsperre kon­se­quent durch

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Vorgaben des Landes zur Einhaltung der weit­ge­hen­den Kontaktsperre sind ein­deu­tig. Grundsätzlich sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen nicht mehr erlaubt. 

Gastronomische Betriebe dür­fen Getränke und Speisen nur noch außer Haus ver­kau­fen. Spiel- und Bolzplätze sind bereits in der Vorwoche geschlos­sen wor­den. Binnen weni­ger Tage ist das Kaarster Alltagsleben auf fast null gefah­ren wor­den. Zwölf Mitarbeiter des per­so­nell auf­ge­stock­ten Außendienstes im Kaarster Ordnungsamt sor­gen dafür, dass dies vor­erst auch so bleibt.

Martina Wiescholleck und Christian Heinen patrouil­lie­ren an die­sem Montagnachmittag rund um den Stadtpark. Vereinzelte Spaziergänger, ein Pärchen am Ufer des Stadtsees, kleine Familien: Verstöße gegen die Kontaktsperre sehen anders aus. „Wir haben aber auch schon am Wochenende gese­hen, dass die Gruppen weni­ger und klei­ner wer­den. Der Ernst der Lage scheint sich lang­sam in den Köpfen fest­zu­set­zen. Bußgelder muss­ten wir noch keine ver­hän­gen“, sagt Wiescholleck. 

Die Infektionsraten las­sen keine andere Entscheidung zu, als die Kontakte unter Zwang auf ein Minimum zu beschrän­ken. Wir wer­den als Stadt sehr genau hin­schauen und bei Verstößen nicht mit uns dis­ku­tie­ren las­sen“, sagt Nienhaus.

Während die Kaarster Bürger am Montagnachmittag offen­bar den Ernst der Lage ver­stan­den haben, gibt es bei eini­gen Kaarster Unternehmern noch Steuerungsbedarf. „Ich kann ver­ste­hen, dass die Sorge um die wirt­schaft­li­che Existenz erfin­de­risch macht. Aber wir kön­nen keine Ausnahmen akzep­tie­ren und wer­den auch im Gewerbe auf die Einhaltung der Regelungen drin­gen“, sagt Nienhaus.

(292 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)