Rhein-​Kreis Neuss: Aktuell 133 Infektionen mit dem Coronavirus – 1.112 Verdachtsfälle in Quarantäne

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Aktuell ist im Rhein-​Kreis Neuss bei 133 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Unverändert sind drei Erkrankte an den Folgen der Infektion gestor­ben. Kreisweit zwei Personen sind bereits wie­der von der Infektion genesen.

402 Personen konn­ten bereits wie­der aus der Quarantäne ent­las­sen wer­den, da sie nach Ablauf der 14-​tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten.

Aktuell sind noch 1.112 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Auf zwei Stationen des Seniorenheims St. Hubertusstift in Neuss wurde bei ins­ge­samt fünf Bewohnern und drei Mitarbeitern eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Die infi­zier­ten Bewohner wur­den in der Einrichtung iso­liert. Der Rhein-​Kreis Neuss als WTG-​Behörde hat für die Einrichtung einen Aufnahmestopp verhängt.

Mit dem Betreiber wur­den Maßnahmen abge­stimmt um eine Durchmischung von Bewohnern und Personal zu ver­hin­dern. Die Umsetzung der Maßnahmen wird über­prüft. Alle wei­te­ren Bewohner mit Krankheitssymptomen sowie die Mitarbeiter der Einrichtung wer­den auf eine Infektion mit dem Coronavirus getes­tet. Die Einrichtung wurde zum Infektionsschutz durch die Kreisverwaltung mit Schutzkleidung ausgestattet.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, appel­liert an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten:

Ich rufe noch­mals drin­gend auf: Es hängt jetzt von jedem ein­zel­nen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es drin­gend not­wen­dig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit.

Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu ande­ren Menschen. Waschen Sie häu­fig die Hände, grei­fen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vor­he­ri­ges Händewaschen. Beachten Sie die bekann­ten Hygienemaßnahmen. Nur so kön­nen wir errei­chen, dass sich das Virus nicht wie bis­her verbreitet.

Ich habe kei­ner­lei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern ver­sam­meln und die im Interesse der Allgemeinheit drin­gend not­wen­dige Zurückhaltung fehlt.”

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags – frei­tags von 8 – 18 Uhr sowie sams­tags und sonn­tags von 9 – 18 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

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